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Datenzugriff

Google-CEO will mehr Kontrolle für Anwender

silicon.de
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Montag, 13. November 2006, 12:33 Uhr

Der Internetkonzern Google arbeitet an einer Exportfunktion für Gmail. Grundsätzlich gehe es darum, den Nutzern der Online-Dienste des Unternehmens mehr Kontrolle über ihre Daten zu geben.

Google-CEO Eric Schmidt sagte während der Web-2.0-Konferenz in San Francisco, dass Google derzeit an Funktionen arbeite, über die Anwender auf Google-Servern gespeicherte Informationen von dort wieder herunternehmen können. Als Beispiel nannte Schmidt eine Exportfunktion für Gmail und eine Option, mit der sich Suchverläufe lokal abspeichern lassen.

"Daten sollen niemals in Haft genommen werden. Wir müssen uns schon jetzt um dieses Thema kümmern, bevor Gesetze das regeln", so Schmidt. Bereits während einer anderen Konferenz in der vergangenen Woche hatte er vom Telefonmarkt als Vorbild gesprochen, wo Anwender ihre Nummer behalten können. Wahrscheinlich ist, dass Schmidt mit entsprechenden Features Regulierungsversuchen von Aufsichtsbehörden vorgreifen möchte.

Zudem prophezeite Schmidt eine Zukunft, in der Handys kostenlos sein werden – sofern die Nutzer Werbeeinblendungen akzeptieren. Mobiltelefone würden sich in den kommenden Jahren zu Handhelds entwickeln, die zehn Stunden pro Tag genutzt würden, um damit zu telefonieren, Texte zu verschicken oder im Web zu surfen.

"Mobiltelefone sollten kostenlos sein", so Schmidt gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. "Es macht durchaus Sinn, dass die Subventionen weiter steigen werden", in dem Maße indem Werbung für Mobiltelefone zunehme. Google selbst habe allerdings keine Absichten, Telefone gratis zu verteilen.

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