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SAP Labs und das MIT kooperieren bei RFID

Lutz Pößneck
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Montag, 18. Juni 2007, 12:16 Uhr

Das 'Massachusetts Institute of Technology' (MIT) und die SAP Labs wollen RFID-Tags besser in Enterprise-Anwendungen einbetten.

Diesem Ziel dient das Projekt 'Utilizing Distributed EPC Data with Enterprise Application'. Das MIT und die SAP Labs untersuchen darin die Auswirkungen unterschiedlicher RFID-Architekturen auf eine typische Supply Chain.

Das Projekt befindet sich noch in einem frühen Stadium. Zunächst wird die Supply Chain der pharmazeutischen Industrie analysiert. Die Pharmahersteller nutzen RFID-Tags, um Medikamente mit einem Herkunftsnachweis zu versehen. Ziel ist des so genannten 'ePedigree' ist es, Fälschern das Handwerk zu legen.

Für ePedigree haben das MIT und die SAP Labs bereits ein Best-Practices-Szenarium entwickelt. SAP steuert zudem ein ERP-System (Enterprise Resource Planning) bei, das SAP-Daten und SAP-Geschäftsprozesse einbindet. Im weiteren Verlauf des Projektes sollen zudem Daten der Anwender hinzukommen.

"Die Frage ist, wie man ein ERP-System mit dem RFID-Konzept von EPCglobal verbinden kann", sagte Paul Hofmann, SAP Labs Director External Relations, dem Branchendienst Eweek. EPCglobal ist ein Gremium für die RFID-Standardisierung. Die RFID-Tags erzeugten viele Daten, so Hofmann. Die Frage sei, wie man diese identifizieren und in Beziehung setzen könne.

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