CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Netzwerk
Web 2.0

Facebook-Plattform erreicht Sättigungspunkt

Caroline McCarthy, Harald Weiss
|
Montag, 18. Juni 2007, 14:01 Uhr

Knapp einen Monat nach der Veröffentlichung der Entwicklungs-Plattform 'Facebook' scheint die Flut der neuen Anwendungen schon wieder abzuflauen.

Über die Plattform können viele neue Anwendungen externer Entwickler in das Community-Netzwerk integriert werden, womit die User ihre Seite laut Facebook-Gründer Mark Zuckerberg noch individueller gestalten können. Die Einbindung funktioniert so, dass externe Firmen und Entwickler maßgeschneiderte Plugins für Facebook-Mitglieder entwickeln können, die diese dann in ihre Profilseite integrieren. Vor allem viele kleine Internetfirmen setzen auf die Entwicklung von Anwendungen für Facebook, um von dessen riesiger Kundenbasis zu profitieren.

"Über 40.000 Entwickler wollen Teil des Projektes sein. Bis jetzt wurden rund 1500 Anwendungen produziert. Einige der populärsten haben innerhalb weniger Tage bis zu 850.000 User angezogen. Das ist einzigartig in der Geschichte des Internets", freut sich Dave Morin, Chefentwickler der Facebook Plattform.

Die Facebook-Plattform scheint jedoch bereits einen Sättigungspunkt zu erreichen. "Es setzt bereits eine gewisse Anwendungs-Erschöpfung ein", meint Amit Gupta, Entwickler einer Newsletter-Anwendung namens Photojojo.

Außerdem stören sich manche User an den Anwendungen. "Viele Leute sagen, dass Facebook inzwischen zu überladen ist. Facebooks Vorteil gegenüber Myspace war bisher gerade seine Aufgeräumtheit und Einfachheit", gibt Rachel Sterne, Geschäftsführerin des Journalismus-Start-ups Groundreport, zu bedenken.

Zuckerberg hingegen machte in einem Interview mit ZDNet deutlich, dass die neuen Tools ein zentrales Element der Facebook-Philosophie darstellen. Danach soll jeder User die Möglichkeit haben, die Seite von Grund auf selbst zu gestalten. "Wir wollen den Usern erlauben, ihre Seite so kreativ und eigenständig wie möglich zu gestalten. Dies kann nur über ein dezentrales System erfolgen", erklärt Zuckerberg.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Nützliche Geräte für das Home Office

Immer mehr Arbeitnehmer arbeiten von zu Hause aus. silicon.de stellt Geräte vor, die für Heimarbeiter nützlich sein können.
06. Februar 2012

IT-Trend: Kontextbezogene Dienste

Die Managementberatung Accenture hat in der Studie 'Technology Vision 2012' auf vielversprechende IT-Trends hingewiesen.
06. Februar 2012

Google-Forschungspreis für Freiburger Informatikerin

Prof. Dr. Hannah Bast, Inhaberin des Lehrstuhls Algorithmen und Datenstrukturen am Institut für Informatik der Universität Freiburg, erhält ...
06. Februar 2012

neueste leserkommentare
06. Februar 2012 | 09:37 Uhr

Nachtrag zum Artikel

IBM crowd sourcing could see employed workforce shrink by three quarters http://tinyurl.com/23ara48 Quelle: Personnel Today, 23. April 2010 Mehr ...

zu IBM: Community statt Festanstellung
05. Februar 2012 | 19:42 Uhr

Schreibfehler !

Es muß heißen: Der als Kim Dotcom geborene Schmitz... Der Mann wird behandelt, wie ein Mörder. Das kann alles nicht normal sein. er sollte für sein geschäftliches Talent ausgezeichnet werden ... Mehr ...

zu Kim DotCom, Opfer brutaler Polizeigewalt
03. Februar 2012 | 12:48 Uhr

So ein Schmarrn!

Mit Verlaub die Frage, ob das hier "w i t z i g" gemeint sein soll? Wenn ja, dann ok. Wenn nein, dann muss ich mich schon fragen, was mit einem solchen Artikel bezweckt werden ... Mehr ...

zu Das Sturmtief Ansgar im Wasserglas
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Consultant (m/w)

bei OPEN TEXT (Feste Anstellung)

Country Manager (m/w)

bei Mercuri Urval GmbH (Feste Anstellung)

Bereichsleiter Logistik (m/w)

bei s-music GmbH & Co. KG (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei