CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Netzwerk

Vom Winde verweht: Die HP Cloud

Dietmar Müller
|
Mittwoch, 22. April 2009, 15:36 Uhr

HP lädt aktuell nach Berlin zu seiner Technology@Work-Konferenz ins ICC, um vor allem neuste Hardware-Komponenten vorzustellen. Herausragende Neuerung ist die Einführung des 'BladeSystem Matrix'. Weitere wichtige Nachricht: Cloud Computing ist nicht angesagt.

Das BladeSystem Matrix ist eine Plattform, die Software-, Server-, Storage- und Netzwerklösungen zusammenführen und die Bereitstellung von Services für das Rechenzentrum automatisieren soll. Allerdings handelt es sich um kein offenes System – zwar könne man x86-Server auch der Konkurrenz einbinden, andere Fremd-Systeme müssten aktuell aber außen vor bleiben.

Fotogalerie: HP Technology@Work in der Matrix

HP lud nach Berlin zu seiner Technology@Work-Konferenz. Lucio Furlani, Vice President Marketing and Strategy, Technology Solutions Group EMEA, gab zunächst im Melia-Hotel vor Journalisten einen Überblick über die technologischen Neuerungen, die der Konzern in den kommenden Stunden und Tagen vorzustellen gedenkt.
Daraufhin markierte Paul Miller, Vice President of Marketing for ESS (Enterprise Storage and Server) Worldwide, den starken Mann und kündigte mit dem BladeSystem Matrix eine Plattform an, die Software-, Server-, Storage- und Netzwerk-lösungen zusammenführen und die Bereitstellung von Services für das Rechenzentrum automatisieren soll. Man beachte die dazu passend bebrillten Marketing- und PR-Mitarbeiter.
Zunächst aber diskutierten Furlani, Miller und Christopher Odenbach, Chief Engineer of Servers and Systems von der Universität Paderborn, die Vorzüge von HP-Hardwarelösungen auf offener Bühne.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Als Schnittstelle für das einheitliche Management dient das Matrix Orchestration Environment. Man gedenke zwar, dieses zu öffnen – wann aber ist noch völlig offen. Francesco Serafini, Senior Vice President and Managing Director, Technology Solutions Group EMEA, erklärte im Gespräch mit silicon.de, dass man auf die Kooperation mit den Wettbewerbern hoffe. Diese müssten erst ihre APIs bereit stellen. Marktbeobachter witterten aber umgehend den Versuch, Rechenzentrumsbetreiber in ein HP-Environment einzuschließen.

Matrix soll komplexe Infrastruktur-Aufgaben wie zum Beispiel Disaster Recovery, Kapazitätsplanung, Konsolidierung und Bereitstellung von Ressourcen über eine einzige Managementkonsole möglich machen. Als Ergebnis können, so Wolfgang Wittmer, Vice President and General Manager, Enterprise Storage and Servers, EMEA, Unternehmen ihre Betriebskosten um bis zu 80 Prozent senken. Die Lösung amortisiert sich je nach Kunden bereits in etwa acht Monaten.

Das Matrix Starter Kit enthält folgende Komponenten: ein HP BladeSystem c7000 Enclosure, einen HP ProLiant BL460c G6 Blade mit vorinstallierter HP Insight Dynamics-VSE-Software, einem HP StorageWorks Enterprise Virtual Array (EVA) 4400 als Speichersystem sowie redundante HP Virtual Connect Flex-10 Ethernet- und 8GB Fibre Channel-Module. Das System ist mit neuen HP Virtual Connect 8Gb Fibre Channel- und Flex-10 Ethernet-Modulen ausgestattet. Als "typischen" Preis nannte Barbara Hallmanns, Enterprise Storage and Server Business Blades Marketing, HP EMEA, eine Hausmarke von 100.000 Euro.

  1 | 2 Seite 2/2 »
 
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Leiter Arbeitsgebiet Mobilität & Touristik (w/m)

bei Deutsche Bahn / DB Vertrieb (Feste Anstellung)

HR Projektmanager International (m/w)

bei Hanseatisches Personalkontor (Feste Anstellung)

Neue Horizonte − Account Manager (m/w) weltweit Maschinen− und Anlagenbau

bei personal total Karlsruhe / r & m Personalvermittlung GmbH (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei