CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Netzwerk

Zeitmessung und Photofinish in Vancouver

Dietmar Müller
|
Dienstag, 23. Februar 2010, 15:45 Uhr

Unsere US-Kollegen haben sich angesehen, wie bei den Winterspielen der Sieger ermittelt wird: Bei Abfahrtsrennen halten Lichtschranken den Start und den Zieleinlauf fest. Oft muss auch ein Photofinish entscheiden. Wir zeigen die dafür nötige Technik.

Omega ist seit den Winterspielen 1936 mit der Zeitmessung für die Olympischen Spiele beauftragt. In Garmisch war man damals mit gerade einmal 27 Stoppuhren vertreten. Das ist 2010 natürlich ganz anders.

Fotogalerie: Die Zeitmessung bei den Olympischen Spielen

Omega ist seit den Winterspielen 1936 mit der Zeitmessung für die Olympischen Spiele beauftragt. In Garmisch war man damals mit gerade einmal 27 Stoppuhren vertreten.
Im Fairmont Hotel in Vancouver hat Omega eine Mini-Bobbahn aufgebaut, um seine neuste Technik vorzuführen. Sowohl bei der Mini- als auch bei der echten Ausgabe der Bobbahn halten Lichtschranken den Start und den Zieleinlauf fest.
Christophe Berthaud ist der Chef-Stopper von Omega. Er demonstriert, wie beim Alpinski die Startzeit ermittelt wird.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

In diesem Jahr in Vancouver kommt im Falle der alpinen Skirennen sogar ein komplett neuer Zeitmesser zum Einsatz. Er soll sicherstellen, dass die Uhr bei jedem Läufer in exakt dem selben Moment zu laufen beginnt – nämlich dann, wenn das "Snowgate" in einem ganz bestimmten Grad aufgestoßen wurde. Auch die Technik dahinter wie etwa das Backup-System wurde völlig neu konzipiert. Ebenfalls neu ist in diesem Jahr die Starterpistole – sie wurde mittlerweile vollelektronisch gestaltet.

Was aber, wenn es eng wird im Ziel, und die Lichtschranke alleine nicht Auskunft über den Sieger geben kann? Dann kommt das Photofinish zum Einsatz. Die Zielaufnahmen werden mit einer Kamera erstellt, die 2000 (!) Bilder in der Minute schießt.

Und wo werden all diese Bilder analysiert? Natürlich im olympischen Technologiezentrum. Dort bereitet man auch die Informationen auf, die dann an die Kommentatoren und Fernsehreporter weitergegeben werden.

Fotogalerie: Die Kabel hinter Olympia 2010

Millionen Augen richten sich auf Whistler bei Vancouver, den Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2010. Natürlich darf hier nichts aber auch gar nichts schief gehen. Das gilt vor allem für die IT-Infrastruktur. Denn sämtliche Bilder, Videos und auch die Sprachtelefonie laufen über ein einziges IP-Netz.
Daher haben Avaya, Atos Origin und Bell Canada alle Komponenten doppelt und dreifach ausgelegt. 5000 Kilometer Kabel kommen so zusammen. Ein Mitarbeiter von Bell Canada überprüft den Termination Point im Whistler Olympic Park.
Diese Bell-Techniker kümmern sich um die Abläufe im Eiskanal.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
3 von 5 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Strategie- und Prozessberater (m/w)

bei Daimler AG (Feste Anstellung)

Junior Consultant (m/w) / Consultant (m/w) Business Process Management

bei GBTEC Software + Consulting AG (Feste Anstellung)

Informatiker (m/w) Softwarearchitekt

bei Serma GmbH (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei