CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Sicherheit
Web-Gefahren

Neue Spam-Welle bringt Trojaner direkt zum CEO

Kathrin Schmitt
|
Donnerstag, 22. November 2007, 15:36 Uhr

Gegen das leitende Fachpersonal und Top-Manager richtet sich eine neue, perfide Attacke aus dem Web.

Die gezielten Angriffe beinhalten eine Spam-Mail mit einem Anhang. Dieses File endet auf .scr – gemeinhin für Microsoft-Screensaver verwendet. Eine harmlose Datei augenscheinlich – doch genau darauf verlässt sich der Angreifer.

Wie die Sicherheitsforscher des Softwareherstellers MessageLabs mitteilten, wird die an die leitenden Angestellten gerichtete Mail dazu verwendet, gezielt Trojaner zu platzieren. Sie sollen dort verbreitet werden, wo sie einem Unternehmen am meisten schaden: auf der Leitungsebene.

Eine zweite Spam-Welle, die den Forschern ins Netz ging, nutzte keine speziellen .scr-Files, sondern einen gezippten Anhang, der beim Entkomprimieren einen Trojaner oder Wurm entblättert. Ihr Ursprung war als 'Better Business Bureau' deklariert. Zielgruppe waren Teams in Unternehmen, dies allerdings auf allen Ebenen der Hierarchie.

Es gebe aber auch ungezippte Anhänge, die als rtf-Dokument mit Doc-Erweiterung maskiert sind. Auch hier verbirgt sich ein Trojaner hinter der harmlosen Aufmachung. Die Server, die die Spam-Wellen aussenden, sind der Meinung der Forscher zufolge echte Server, also keine Botnets. Zum Teil handle es sich sogar um echte Business-Server. Sie befänden sich aber überwiegend unter Kontrolle der Spam-Versender. Zu 60 Prozent stehen sie in den USA, zu etwa 40 Prozent in Japan. Unbekannte Anhänge sollen generell nicht geöffnet, unbekannte Absender mit großem Misstrauen beachtet werden.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Vodafone verspricht Deutschlands erstes LTE-Smartphone

Das "Velocity 4G" soll in den kommenden Wochen auf den Markt kommen. Ein genauer Starttermin sowie der Preis sind noch nicht bekannt.
08. Februar 2012

CEO Rory Read: AMD hat sich gewandelt

Nach einer intensiven Restrukturierungsphase blickt AMD nun wieder nach vorne. Der Markt sei an einem Wendepunkt und AMD bereit, die sich ...
08. Februar 2012

Nokia will in Asien produzieren

Näher an den Komponentenherstellern will Nokia künftig produzieren und plant daher die Fertigung nach Asien zu verlagern.
08. Februar 2012

neueste leserkommentare
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 10:45 Uhr

Großartig

Großartige Idee, nur wen interessierts? Mehr ...

zu Schließung von Megaupload und die Folgen
06. Februar 2012 | 09:37 Uhr

Nachtrag zum Artikel

IBM crowd sourcing could see employed workforce shrink by three quarters http://tinyurl.com/23ara48 Quelle: Personnel Today, 23. April 2010 Mehr ...

zu IBM: Community statt Festanstellung
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei