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Technologie
Sicherheit

Streit um den besten Viren-Killer

silicon.de
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Freitag, 3. Juni 2005, 15:19 Uhr

Nach einem Virenausbruch zirkulieren stunden- und tagelang Tausende verseuchte E-Mails - britische Unternehmen erhielten im Mai etwa 295.000 Viren-E-Mails, bevor die Signaturen eingespielt wurden.

Nach einem Virenausbruch zirkulieren stunden- und tagelang Tausende verseuchte E-Mails, bevor die Hersteller von Sicherheitssoftware Anti-Viren-Signaturen herausbringen. Auf dieses so genannte 'Window of Exposure' hat die Firma BlackSpider hingewiesen. Nach deren Angaben erhielten britische Unternehmen im Mai etwa 295.000 Viren-E-Mails, bevor die Signaturen eingespielt wurden.

BlackSpider bietet Lösungen für das Filtern von E-Mails an, mit denen Nachrichten 'in Quarantäne' genommen werden können. Sophos - Hersteller von Anti-Viren-Scannern - kritisierte die Angaben. Moderne Viren verbreiteten sich nicht nur via E-Mail, sondern auch über Instant Messanger und P2P-Netze, sagte Carole Theriault, Security Consultant bei Sophos, in britischen Medien. Im Kampf gegen Malware lediglich auf das Filtern von E-Mails zu setzen, sei gefährlich.

Die meisten E-Mail-Viren könnten durch das Blockieren von ausführbaren Anhängen ausgeschaltet werden, so Theriault. Hilfreich sei es auch, wenn die Anwender weniger auf verdächtige Attachments klickten und die Anti-Virus-Software regelmäßiger aktualisierten. Bestimmte heuristische Features in der Sophos-Software entdeckten Viren wie Bagle.BO auch ohne Anti-Viren-Signaturen.

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