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Technologie
Sicherheit

Landkarte für Zombie-Rechner

silicon.de
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Dienstag, 31. Mai 2005, 13:15 Uhr

Es ist nicht wirklich ein Schutz, doch können sich Unternehmen jetzt über die Verbreitung von so genannten Zombies informieren.

Es ist nicht wirklich ein Schutz, doch können sich Unternehmen jetzt über die Verbreitung von so genannten Zombies informieren. Das sind meist Viren-infizierte Rechner, die von Hackern gekapert worden sind und für ihre schmutzigen Geschäfte, wie 'Denial of Service'-Attacken oder den Versand von Spam, missbraucht werden.

Das Unternehmen CypherTrust veröffentlicht ab sofort auf der Webseite 'ZombieMeter' Daten, die von den E-Mail Security-Appliances 'IronMail' gesammelt werden. Diese Sicherheitslösungen sind weltweit vernetzt. Dabei sichern sie nicht nur die Inboxen der Unternehmen, sondern melden auch im Stundenrhythmus neu hinzugekommene Spam-Maschinen.

Über 10 Millionen Posteingänge werden von der CipherTrust-Lösung gesichert und die erhobenen Daten stammen ausschließlich aus den Geräten des Unternehmens. Für die ersten drei Wochen im Mai meldete der ZombieMeter dennoch einen durchschnittlichen Zuwachs von täglich rund 170.000 neuen Zombies. Der Großteil der Neuzugänge stammt aus den USA mit 20 Prozent. In China und Süd Korea stehen 15 beziehungsweise 10 Prozent der gekaperten Rechner. Deutschland steuert derzeit etwa 6 Prozent des weltweiten Zombie-Aufkommens bei.

Zu Forschungszwecken scheint dieser Informations-Dienst recht aufschlussreich. So können sich Verhaltensmuster herauskristallisieren und neue Attacken vorhersagen lassen, heißt es von CipherTrust. Für den durchschnittlichen Anwender hingegen dürfte ZombieMeter lediglich als Informationsquelle interessant sein.

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