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Technologie
Sicherheit

Microsoft lockt Hacker mit dem Honigtopf

silicon.de
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Freitag, 20. Mai 2005, 12:09 Uhr

Microsoft baut einen so genannten Honeypot auf, um Spammern, Phishern und Virenautoren das Handwerk zu legen.

Microsoft baut einen so genannten Honeypot auf, um Spammern, Phishern und Virenautoren das Handwerk zu legen. Ein Honeypot ist ein System von Computern oder anderen Web-fähigen Geräten (Honeytokens), das einem echten Netzwerk täuschend ähnlich sieht - jedoch besonders gesichert ist. Ein Honeypot soll Angreifer anlocken, um mehr über dessen Motivation, Technik und Werkzeuge zu erfahren.

Redmonds Honeypot trägt die Bezeichnung 'Strider HoneyMonkey'. Er besteht aus Rechnern, die mit gepatchten und ungepatchten Windows XP-Versionen laufen. Das Projekt sei gegenwärtig noch im "frühesten Stadium seiner Entwicklung", sagte Yi-Min Wang, Microsoft Group Manager of the Security Research Unit, auf dem 'IEEE Symposium on Security and Privacy 2005'. Die Attacken von Spammern, Phishern und Virenautoren bezeichnete Wang als 'Exploit-Net'.

Der Honeypot sei Grundlage für andere Prototypen der 'Microsoft Cybersecurity and Systems Management Research Group', darunter das Anti-Spam-Projekt 'Strider Gatekeeper' und das Anti-Rootkit-Tool 'Strider GhostBuster'. Im Projekt 'Control-Flow Integrity' werde zudem untersucht, wie die Ausführung von Schadsoftware verhindert werden kann. Und mit 'Vigilante' wollten die Forscher ein neuartiges Anti-Wurm-Tool liefern.

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