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Technologie
Sicherheit

Budget-Kürzungen gefährden die IT-Sicherheit

Kathrin Schmitt
|
Donnerstag, 9. April 2009, 10:18 Uhr

Der Anspruch an eine sichere IT-Infrastruktur stirbt in der Wirtschaftskrise einen leisen Tod, warnte der Linux-Spezialist Collax. Gekürzte IT-Etats und Entlassungen erschweren den Sicherheitsverantwortlichen die Arbeit sehr. Wo die Schere ohne Verstand angesetzt wird, haben die Angreifer leichtes Spiel.

IT-Verantwortliche sind heute mehr denn je dazu angehalten, jede Ausgabe auf den Prüfstand zu stellen. Das Management verlangt hohe Schutzmaßnahmen zu möglichst niedrigen Preisen. Dabei bleibt vieles in den Händen der IT-Experten, was auf die Business-Ebene gehört.

Diese Unternehmenspolitik birgt ein hohes Risiko, warnte Collax: Mögliche Angriffsfläche für Attacken entstehen, obwohl eine Attacke natürlich einen erheblichen finanziellen Schaden und Imageverlust bedeuten kann.

Der Anbieter von Linux-basierten Serversystemen für Mittelständler rät zum Einsatz von Open Source, um zumindest das Kostenproblem in den Griff zu bekommen. CEO und CTO von Collax, Boris Nalbach, verwies auf die aktuellen Studien von IDC und anderen, die Linux als Gewinner der Krise preisen.

Dies gelte auch für Sicherheitslösungen. "Häufig sind gängige Sicherheitslösungen nicht auf die Bedürfnisse des Mittelstands zugeschnitten", mahnte er an. "KMUs benötigen Software, die speziell für ihre Anforderungen konzipiert wurde. Wichtig ist, dass Einsparungen nicht zu Lasten der Produktivität und Wirtschaftlichkeit gehen. Linux-basierte Anwendungen bieten gute Voraussetzungen für die Datensicherheit in mittelständischen Unternehmen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang die Entscheidung für eine Lösung, die auch weniger versiertes Personal in kleineren und mittleren Unternehmen einfach und schnell konfigurieren und warten kann, um die typisch hohe Personalaufwendung von Enterprise-Systemen zu vermeiden."

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