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Technologie
Sicherheit

"Wir werden wieder mehr Wurm-Attacken sehen"

Sibylle Gassner
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Mittwoch, 29. April 2009, 12:00 Uhr

Zwar hat sich der Computerwurm Conficker auf Millionen Windows-Rechnern eingenistet, sorgt so bei Admins für Dauerstress, doch wirklichen Schaden hat der Schädling – allen düsteren Prophezeiungen zum Trotz – bislang nicht angerichtet. Seit einigen Tagen aber ist der Wurm zu neuem Leben erwacht.

Besonders einfallsreich ist er dabei nicht. Wie Experten des Netzwerkspezialisten Cisco Systems mitteilten, nutzen Hacker einige der befallenen Computer, um täglich rund 10.000 bis 20.000 Spam-Mails zu versenden. Zudem hatten Anfang April einige von Conficker befallene Rechner damit begonnen, falsche Virenwarnungen zu versenden. Offenbar versuchen die Angreifer nun also herauszufinden, wie sich mit Conficker Geld verdienen lässt.

Im Video-Interview mit silicon.de: Toralv Dirro, Security Strategist bei McAfee. Bitte klicken Sie auf das Steuerelement, um den Film zu starten.

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"Das Besondere an Conficker war, das er sich sehr schnell, sehr weit verbreitet hatte. Hinzu kam, dass viele Unternehmen und auch Privatanwender die Bedrohung durch Internet-Würmer nicht mehr im Kopf hatten", sagt Toralv Dirro, Security Strategist bei McAfee im Interview mit silicon.de. Möglicherweise sei deshalb auch der Schutz durch Patches und Updates vernachlässigt worden.

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