CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Sicherheit

Deutschland unter den Spitzenreitern bei infizierten URLs

Anja Schütz
|
Donnerstag, 14. Januar 2010, 15:25 Uhr

Deutschland kann mit einem traurigen Rekord aufwarten: Die Sicherheitsanalysten von Trend Micro haben festgestellt, dass Deutschland mit heute 226.430 infizierten URLs die drittgrößte Quelle für diese Bedrohung ist.

Den ersten Platz belegen die Niederlande mit 371.606 infizierten URLs und danach folgt Russland mit 257.395 schädlichen URLs. Weltweit rangiert Deutschland damit auf Platz fünf hinter den USA (2.038.513), China (1.104.691) den Niederlanden und Russland.

Erstaunlicherweise stellt Deutschland auch die zweitgrößte Quelle von Spam in Europa dar mit 1.765.695 E-Mails pro Tag nach Russland mit täglich 2.427.844 Mails. Weltweit sind die deutschen Rechner damit für drei Prozent des gesamten Spamaufkommens zuständig, erklärt Alice Decker, Senior Threat Research bei Trend Micro. Gleichzeitig aber ist es auch das Land, das nach Frankreich die meisten Angriffe bezüglich der Anzahl der infizierten Links in Europa zu verzeichnen hat – sei es über E-Mail oder über tagtägliche Internetaktivitäten.

Dabei ist nicht nur die schiere Masse beunruhigend - Dave Rand, Chief Technologist bei Trend Micro, stellte für das erste Halbjahr 2009 fest, dass die kompromittierten Maschinen durchschnittlich 300 Tage lang infiziert bleiben – manche sogar bis zu drei Jahren. In China sei eine Infektionsdauer von bis zu zehn Jahren nicht ungewöhnlich, erklärt Rand. Aber auch in Deutschland gibt es Computer, die bis zu zwei Jahren infiziert waren.

Diese "Spitzenplätze" könnten die Deutschen 2010 jedoch wieder abgeben, so die Prognose von Trend Micro, denn mit steigendem Zugang der Menschen aus den verschiedenen Ländern wird mehr und mehr Content in Sprachen wie Hindi, Chinesisch, Russisch und Portugiesisch ins Internet gestellt.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
3 von 3 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Gebietsleiter/ Teamleiter (m/w) − Region Hamburg

bei ReiseBank AG (Feste Anstellung)

Unternehmer m/w

bei Bankhaus August Lenz & Co. AG (Franchise)

Leiter/-in Instandhaltung

bei VOSS Automotive GmbH (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei