CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Sicherheit

Facebook wird sexuell belästigt

Dietmar Müller
|
Donnerstag, 18. Februar 2010, 12:24 Uhr

Soziale Netzwerke werden zunehmend zum Tummelplatz für Phishing-Angriffe. Das ist nicht neu. Erschreckend ist jedoch, dass ganze 92 Prozent aller pornografischen Spam-Mails derzeit Seiten wie Facebook und Co. betreffen.

Fotogalerie: So missbrauchen Spammer Twitter

Spammer haben den Dienst mit zweifellos zweifelhaften Angeboten überschwemmt. Inzwischen sind die meiten dieser Accounts vom Netz genommen.
Auch hier Spam: Im Account von Kristen Andrews wird verlinkt auf...
...eine Kasino-Seite. Hier soll der Besucher die Datei goldencasino.exe herunterladen. Damit führt man ein Spiel auf dem Rechner aus. Diese Dokumentationen stammen von dem F-Secure-Mitarbeiter Patrik Runald. Er hat für seine Recherchen einen Test-Account angelegt. Nach zwei Sekunden hatte er bereits zwei Follower.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Das ist das herausragende Ergebnis des aktuellen Symantec-Reports. Insgesamt gab es im Januar doppelt so viele Spam-Nachrichten dieser Art wie im Vormonat. Zu den Top-Spam-Themen gehörten der Valentinstag und die Erdbebenkatastrophe in Haiti.

Daneben (ver-) locken neue Fallen zu Unachtsamkeit: So haben Phisher neugierigen Surfern im Januar kostenlose Zugänge zu Pornoseiten angeboten. Bedingung: Sie mussten vorab ihre persönlichen Daten angeben - scheinbar um zu prüfen, ob sie alt genug sind, um solche Seiten anzuschauen. Die "nackte Wahrheit" zeigte sich am Ende in Form einer gefälschten Antivirus-Website, die Schadcodes enthielt.

Ein heißes Thema ist auch wie schon immer die Aussicht auf schnellen Gewinn: Wo lässt sich Geld derzeit gewinnbringend anlegen? Anscheinend verleitet diese Frage in Zeiten der Wirtschaftskrise und Bankpleiten zu mehr Risikobereitschaft, denn Nigerian-Spam ist wieder auf dem Vormarsch. Hierbei versprechen bekanntermaßen Betrüger Mailempfängern hohe Provisionen, sofern diese bereit sind, Geld ins Ausland zu transferieren.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
3 von 3 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei