CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Sicherheit

RSA-Konferenz: "Pepsi und Coca Cola in der selben Cloud? Niemals!"

Harald Weiss
|
Donnerstag, 4. März 2010, 12:18 Uhr

Passender hätte das Wetter zur diesjährigen RSA-Konferenz nicht sein können. Als RSA-Chef Art Coviello zu seiner Eröffnungsrede ansetzte regnete es Bindfäden aus dicken dunklen Wolken.

Man könnte glauben, es war ein inszeniertes Wetter, denn Coviello sprach in seiner Keynote vor allem über die aufziehenden Wolken in der IT-Landschaft – dem Cloud Computing mit seinen heimtückischen Unsicherheiten. Wer immer den nebulösen Begriff "Cloud Computing" erfunden hat, sollte von den Marketing- und PR-Experten ein Denkmal gesetzt bekommen. Alle aktuellen Reden der großen IT-Manager drehen sich nur noch um das Rechnen in der Wolke. Und da jeder etwas anderes darunter versteht, kann jeder dieses Thema für sich und seine Angebote entsprechend hindrehen.

RSA-Chef Art Coviello ging neben den vielen Sicherheitsrisiken, die dem Cloud Computing inne sind, vor allem auf ein spezielles Compliance-Problem ein: Die mögliche Auflage eines Cloud-Kunden an seinen Provider, dass seine Anwendungen niemals mit der eines oder mehrerer Konkurrenten auf derselben physischen Hardware laufen dürfen.

"Ich kann mir nicht vorstellen, dass Coca Cola jemals zustimmen wird, dass deren Daten auf derselben Maschine wie die von Pepsi laufen", rief er den versammelten Teilnehmern zu.

Eine solche Vorgabe wäre in der Tat ein Problem für die heutigen Cloud-Provider, würde es doch tiefe Eingriffe in deren grundlegenden Betrieb mit virtuellen Servern und virtueller Storage bedeuten. In gewisser Weise widerspricht es sogar dem flexiblen Multi-Tenant-Prinzip.

Aber auch dafür gibt es jetzt eine Lösung. So kündete Coviello eine neue Kooperation von RSA, Intel und VMWare an, mit der genau dieses Problem gelöst werden soll. Derzeit besteht diese Lösung zwar nur aus einem 'Proof of Concept', aber mit Hilfe von RSAs zugekaufter Archer Technology sollen daraus schon bald konkrete Produkte entstehen.

  1 | 2 | 3 Seite 2/3 »
 
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
2 von 4 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei