CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Sicherheit

Virenreport: Mac-Nutzer und Handybesitzer zunehmend im Fokus der Betrüger

Dietmar Müller
|
Mittwoch, 10. März 2010, 11:06 Uhr

Der Antivirenspezialist Doctor Web hat seinen monatlichen Virenreport veröffentlicht. Trotzdem der Februar nur ein kurzer Monat ist, wurde eine große Anzahl viraler Bedrohungen registriert.

Neben den üblichen Betrugsmethoden gefährdeten im Februar vor allem Testversionen gefälschter Antiviren-Software die Internetnutzer. Darüber hinaus nehmen Kriminelle nun mit neuen Erpressungsmethoden auch Mobilgeräte verstärkt ins Visier. Die Trojan.Winlock-Epidemie hingegen lässt endlich nach.

Erstmals seit dem Start der Epidemie im November 2009 wurde die Zahl infizierter Rechner reduziert - dank der Anstrengungen von Sicherheitsunternehmen, Strafverfolgungsbehörden, Telekommunikationsunternehmen und Kurzwahlanbietern sowie dem wachsenden öffentlichen Bewusstsein für die Gefahr durch Winlock-Trojaner. Während im Januar noch mehr als 100.000 Infektionen pro Tag gezählt wurden, sank diese Zahl im Februar auf einige tausend Rechner. Trotz des deutlichen Rückgangs findet der Trojaner immer noch viele Opfer.

Gegen Ende des Monats verbreitete sich eine neue Variante, die statt des ganzen Rechners nun den Internet-Browser blockiert. Auf den infizierten Websites öffnet sich ein Popup-Fenster, das nicht mehr geschlossen werden kann, bis ein sogenannter "Aktivierungscode" eingegeben wird. Diesen Code erkaufen die Nutzer mit einer kostenpflichtigen SMS. Trotzdem sie die Browser-Blockade einfach umgehen können, durch den Stopp des Browsers per Task Manager oder einen Systemneustart, steigt die Zahl der Erpressungsopfer. Mit der Browser-Variante sind neben Windows-Rechnern nun auch Mac-Nutzer verstärkt betroffen.

Neben Winlock gab es aber auch viele andere kriminelle Aktivitäten: Im Februar konzentrierten sich die Bösewichte verstärkt auf fingierte Websites für Internetnutzer in Russland und den GUS-Ländern wie auch für englischsprachige Surfer, auf denen vermeintliche Antiviren-Lösungen angeboten werden. Die Links zu diesen Download-Seiten verbreiten sich durch E-Mails, gefährdete ICQ-Accounts, Onlinewerbung auf Internet-Suchmaschinen sowie in sozialen Netzwerken. Mit der vermeintlichen Antiviren-Software laden sich die Anwender den Trojaner 'Trojan.Fakealert' auf ihre Rechner, der anschließend einen Virenscan vortäuscht und seine Opfer auffordert, 50 Dollar per Kreditkarte für die Vollversion der Software zu zahlen.

  1 | 2 | 3 Seite 2/3 »
 
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
1 von 2 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Nützliche Geräte für das Home Office

Immer mehr Arbeitnehmer arbeiten von zu Hause aus. silicon.de stellt Geräte vor, die für Heimarbeiter nützlich sein können.
06. Februar 2012

IT-Trend: Kontextbezogene Dienste

Die Managementberatung Accenture hat in der Studie 'Technology Vision 2012' auf vielversprechende IT-Trends hingewiesen.
06. Februar 2012

Google-Forschungspreis für Freiburger Informatikerin

Prof. Dr. Hannah Bast, Inhaberin des Lehrstuhls Algorithmen und Datenstrukturen am Institut für Informatik der Universität Freiburg, erhält ...
06. Februar 2012

neueste leserkommentare
06. Februar 2012 | 09:37 Uhr

Nachtrag zum Artikel

IBM crowd sourcing could see employed workforce shrink by three quarters http://tinyurl.com/23ara48 Quelle: Personnel Today, 23. April 2010 Mehr ...

zu IBM: Community statt Festanstellung
05. Februar 2012 | 19:42 Uhr

Schreibfehler !

Es muß heißen: Der als Kim Dotcom geborene Schmitz... Der Mann wird behandelt, wie ein Mörder. Das kann alles nicht normal sein. er sollte für sein geschäftliches Talent ausgezeichnet werden ... Mehr ...

zu Kim DotCom, Opfer brutaler Polizeigewalt
03. Februar 2012 | 12:48 Uhr

So ein Schmarrn!

Mit Verlaub die Frage, ob das hier "w i t z i g" gemeint sein soll? Wenn ja, dann ok. Wenn nein, dann muss ich mich schon fragen, was mit einem solchen Artikel bezweckt werden ... Mehr ...

zu Das Sturmtief Ansgar im Wasserglas
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei