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Technologie
Sicherheit

Kritische Infrastrukturen: EU und IBM arbeiten mit der Pinzette

Sibylle Gassner
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Dienstag, 13. Juli 2010, 10:42 Uhr

Die EU forscht gemeinsam mit IBM daran, wie man kritische Infrastrukturen, beispielsweise von Stromversorgern, besser absichern kann. Unter der Leitung von IBMs Forschungszentrum in Haifa arbeiten die Wissenschaftler an dem Projekt 'Pincette'.

Die gleichnamige Technologie soll auch kleinste Fehler entdecken – eben wie mit einer Pinzette. Im Mittelpunkt steht dabei die reibungslose Durchführung von Software-Updates. Im schlimmsten Fall könne es bei solchen Updates zu schwerwiegenden Fehlern wie dem Ausfall eines Stromnetzes kümmern, heißt es in einer Mitteilung von IBM.

Die Forscher wollen nun die Technologie Pincette entwickeln, die dann in bestehende Infrastrukturen eingebunden wird, um dort nach Fehlern zu suchen. Dazu wird die Software mit verschiedenen Test- und Diagnose-Tools ausgestattet. Standard-Fehler in der Betriebs-Software der Netzwerke soll Pincette eigenständig beheben. Zudem soll die Technologie das Einspielen von Updates steuern und bereits im Vorfeld prüfen, ob auch keine Inkompatibilitäten entstehen.

An dem Projekt sind auch einige andere Firmen beteiligt. So etwa ABB, von dem die Software für die größten Stromnetze Europas stammt. Weiterhin ist die finnische VTT mit von der Partie, die Überwachungssysteme für Atomreaktoren liefert. Hinzu kommt IAI aus Israel von dem beispielsweise Dronen stammen, die eigenständige Patrouillen fliegen und Waldbrände melden oder vermisste Personen suchen können.

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