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Technologie
Sicherheit

Deutsche PayPal-Kunden zunehmend gefährdet

Sibylle Gassner
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Mittwoch, 21. Juli 2010, 10:45 Uhr

Cyberkriminelle nehmen offenbar immer öfter PayPal-Kunden mit deutschen Mail-Adressen ins Visier. Das geht aus dem aktuellen Spam-Report von Kaspersky Lab hervor. Demnach setzen Spammer inzwischen auch auf neue Methoden zur Verbreitung von Schädlingen.

Es gebe einen deutlichen Rückgang von Spam-Mails im Namen von DHL und UPS, so die Experten von Kasperky Lab. In den vergangenen Monaten sei diese Form von Mail-Müll noch sehr verbreitetet gewesen. Inzwischen aber nutzten Cyberkriminelle immer öfter soziale Netzwerke als Spam-Schleuder.

So entdeckten die Experten im Mai einen groß angelegten Spam-Versand, in der die Empfänger eingeladen wurden, sich auf "Porno-Facebook" oder "Porno-YouTube" zu registrieren.

Bewegung gab es auch in der Hitliste der Länder, aus denen der meiste Werbemüll verschickt wird. Auf den ersten fünf Plätzen befinden sich ähnlich wie in den Vormonaten die USA, Indien, Russland, Vietnam und Korea. Die entscheidenden Veränderungen betreffen aber China und Russland. Der aus China stammende Spam-Anteil explodierte innerhalb eines Monats um 140 Prozent, die Steigerungsrate für Brasilien liegt bei 60 Prozent.

Auch Deutschland hat seine Position deutlich verändert, allerdings in die andere Richtung: Der hier verschickte Spam-Anteil ist um über 50 Prozent gesunken. Mögliche Gründe für diese deutlichen Änderungen nennen die Kaspersky-Experten in ihrem Spam-Report nicht. Das gilt auch für die Hintergründe zu der stark gestiegen Zahl an Phishing-Attacken auf deutsche PayPal-Kunden.

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