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RFID-Chips der US-Armee reden mit GPS, Iridium und WiFi

silicon.de
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Freitag, 25. November 2005, 15:24 Uhr

Die US-Armee lässt eine neue Generation von RFID-Chips entwickeln, die eine Kommunikation über eine Vielzahl drahtloser Netze ermöglichen soll.

Die US-Armee lässt eine neue Generation von RFID-Chips entwickeln (Radio Frequency Identification), die eine Kommunikation über eine Vielzahl drahtloser Netze ermöglichen soll. Das meldete der US-Branchendienst Federal Computer Week. Die 'Army Logistics Transformation Agency' (LTA) habe die RFID-Hersteller dazu aufgefordert, bis zum 9. Dezember entsprechende Vorschläge einzureichen.

Hintergrund sei, dass die Armee in der Lage sein wolle, den Standort ihrer Ausrüstung an jedem Punkt der Welt zu bestimmen. Das Militär habe in Zusammenarbeit mit NAL Research, Ocean Systems Engineering und Savi Technology bereits so genannte 'Next Generation Phase I RFID Tags' getestet. Diese enthielten Receiver für das Global Positioning System (GPS). Zudem seien sie in der Lage, mit Iridium zu kommunizieren - einem Satellitensystem, dass sich gerade zum globalen Datennetz mausert.

Die bislang entwickelten Prototypen verhielten sich wie herkömmliche RFID-Chips, sagte Mark Liberman, Management Specialist beim Defense Distribution Center. "Sie haben aber zudem den Vorteil, dass sie sich von jedem Punkt der Welt aus melden". Die neuen RFID-Chips - 'Next Generation Phase II' sollten nicht nur auf GPS und Iridium, sondern auch auf Mobilfunk- und Wifi-Netze zugreifen.

Hintergrund der Neuerung dürfte sein, dass eine Verbindung zu Satelliten nur bei Sichtkontakt möglich ist. Dem Hersteller, den das US-Militär auswählt, winkt ein 5-Jahres-Vertrag, der Forschung, Entwicklung und Produktion umfassen wird.

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