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Technologie
Software

Künstliche Intelligenz hilft bei der Herstellung

silicon.de
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Montag, 20. Juni 2005, 14:50 Uhr

ISO 18629, die neue Programmiersprache, versteht Befehle in verschiedenen Zusammenhängen und kann sozusagen auch die Konsequenzen seines Handelns überprüfen.

Hinter 'ISO 18629' verbirgt sich eine neue Programmiersprache, die den Computer 'menschlicher' arbeiten lässt. Die Entwicklung soll vor allem bei der Steuerung von Fertigungsprozessen zum Einsatz kommen und es dem Rechner ermöglichen, sozusagen auch die Konsequenzen seines Handelns zu überprüfen.

Über Kennzahlen werden für die Prozess-Spezifizierung vom Design bis hin zur Fertigung einzelne Phasen markiert. ISO 18629 setzt nun Befehle in den Kontext einer bestimmten Fertigungsphase. So haben die Entwickler laut eigenen Angaben rund 300 Konzepte wie 'Dauer' oder 'Abfolge' in die Sprache integriert. Damit könne der Rechner auch Befehlsstrukturen umsetzen, die sehr nahe an der menschlichen Sprache sind.

Ein Beispiel: Wenn ein Mensch den Befehl bekommt, 'Vor dem Verschicken lackieren', bezieht die Person auch die Dauer des Trocknens der Farbe mit in den Herstellungsprozess ein. Auf ähnliche Weise würde auch ISO 18629 Computer-Systeme mit rudimentären Ansätzen kontextbezogener Sprachen unterstützten.

Das 'National Institute of Standards and Technology' (NIST), sowie Wissenschaftler in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Japan haben die neue Sprache für Herstellungsprozesse entwickelt und bei der 'International Organisation for Standardisation' (ISO) zur Ratifizierung angemeldet.

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