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Technologie
Software
Versionierung

Entwicklung mit Open Source jetzt auch als Service

silicon.de
|
Dienstag, 25. April 2006, 18:05 Uhr

Die Schwierigkeiten bei der verteilten Softwareentwicklung will Collabnet mit einer neuen On-Demand-Lösung angehen.

'Subversion on Demand' ist eine auf Open-Source-Technologien basierende Software für die Versionierung eines Entwicklungs-Projektes. Collabnet ist der Hauptsponsor der Open-Source-Software Subversion, bietet aber jetzt auch eine gehostete Version an.

Dabei offeriert das Unternehmen des Apache-Mitgründers Brian Behlendorf neben Training und Beratung auch Support, der in erster Linie die Verfügbarkeit der Versionierungen sicher stellt. Dadurch, dass die Software an zentraler Stelle gehostet wird, sei auch ein unkontrollierter Einsatz der frei verfügbaren Software Subversion unterbunden.

Um die Probleme bei der verteilten Entwicklung besser in den Griff zu bekommen, sorgt ein zentrales Repository, das über das Web verfügbar ist, für Ordnung. "Unser Vorteil liegt weniger darin, dass unsere Lösung auf einem frei verfügbaren Open-Source-Projekt basiert, sondern dass die gesamte Architektur der Software auf den Web-zentrischen Ansatz aufbaut", erklärt Dirk Schäfer, Vertriebsleiter Collabnet Deutschland im Gespräch mit silicon.de.

"Suberversion wurde entworfen, um im Netz am effizientesten zu sein", kommentiert Behlendorf. Ein Mechanismus wache dabei über die Versionen, die allesamt auf dem Server von Collabnet zusammengefasst sind. Damit bekommen alle Entwickler jeweils die aktuellsten Informationen über Fehlerbehebungen und neue Code-Teile.

Dadurch, dass Subversion für den Einsatz über das Internet oder auch das Intranet konzipierte sei, könne die Lösung sehr einfach skalieren, so Schäfer. Dennoch sei auch die Open-Source-Basis für viele Anwender von Vorteil. Anpassungen oder andere Einstellungen ließen sich dadurch völlig transparent umsetzen.

Für die On-Demand-Version hat Collabnet die Rechteverwaltung vereinfacht und neue Tools für die Kommunikation unter den Entwicklern hinzugefügt. Zudem bietet das Unternehmen die Lösung als 'Software-as-a-Service' (SaaS) an.

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