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Firefox-Entwickler watscht Google ab

silicon.de
|
Dienstag, 2. Januar 2007, 17:01 Uhr

Blake Ross, einer der führenden Firefox-Entwickler, hat die Geschäftspraktiken von Google kritisiert.

Google missbrauche seine dominante Stellung im Markt für Suchmaschinen, um die eigenen Produkte zu vermarkten, schreibt Ross in seinem Blog.

Suche ein Anwender etwa nach Begriffen wie 'Calendar', 'Blogging' oder 'Photo Sharing', würden entsprechende Google-Produkte unter der Rubrik 'Tips' in der Spitze der Ergebnisliste angezeigt. Und das, obwohl es sich durchaus nicht um die besten Produkte in diesen Bereichen handele. "Das ist ein schlechtes Zeichen für Googles Wettbewerber, aber auch für Google."

Freilich sei es unter Web-Unternehmen üblich, Produkte auf vielen Wegen zu vermarkten. So offerierten auch Yahoo und Ask.com Tipps. Google habe sich jedoch mit seinem Motto 'Don't be evil' selbst einen hohen Maßstab gegeben.

Das Unternehmen behaupte, der demokratischen Struktur des Web verpflichtet zu sein. Zu dieser gehöre jedoch auch, bei einer Suche nach einem Begriff wie Photo Sharing den besten Service angezeigt zu bekommen, so Ross.

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