CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Software
Datenverarbeitung

SAP nutzt Informaticas Wissen für Datenanalyse

Kathrin Schmitt
|
Dienstag, 24. Juli 2007, 12:20 Uhr

Die SAP AG und der Datensoftwarespezialist Informatica haben eine Kooperation auf Produktebene geschlossen.

Informatica, langjähriger Integrations- und Business-Intelligence-Partner der SAP, wird dabei die Technik aus den Produkten 'PowerCenter', 'PowerExchange' und 'Metadata Manager' in SAPs Netweaver-Plattform für Master Data Management und Business Intelligence integrieren, teilte Informatica mit.

Die als Data Federation bekannte Funktion, die SAP dabei interessiert, soll gemeinsam mit den eigenen Produkten beim Kunden dafür sorgen, dass die Datensilos etwas transparenter werden. Oft sind Datengruppen in Produkten von Drittanbietern oder Legacy-Systemen auf bestimmte Art zusammengefasst und können von den Produkten, die sie verarbeiten müssen, nur schlecht oder nur mithilfe komplexer Schritte sichtbar gemacht und analysiert werden. Das Problem soll die kombinierte Lösung beheben.

Die Integration soll auf der so genannten Metadaten-Ebene ansetzen, also bei den Daten, die eigentlichen die Daten beschreiben. Informatica bringt dabei Wissen um die Integrationsprobleme von Großkunden, die SAP-Lösungen im Haus haben mit. SAP kann im Nachgang des OEM-Vertrages die Großkundendatenbank von Informatica direkter angehen und muss diese Firmen nicht, womöglich gemeinsam mit Konkurrenten wie Oracle, aufsuchen. Informatica verspricht sich, nach Informationen aus den USA, dass SAP-Kunden, die mit der Lösung zufrieden sind, auch andere Produkte von Informatica kaufen könnten, beispielsweise die Suiten im Bereich Business Intelligence.

Wie es hieß, habe SAP ein großes Interesse an einer besser integrierten Lösung, da sich die Datenmengen exponentiell vergrößern und gerade in Großunternehmen schnell die Übersicht verloren geht. Neue Daten wie gestreamte Inhalte und ähnliches werden auch für diese Klientel relevant - was in Zukunft gute Geschäfte mit einer Lösung verspricht, die hier die Geschäftsprozesse vereinfachen soll, hieß es aus Informatica-Kreisen.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei