CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Software
Akzeptanz und IT-Kontrolle

Knowledge Management – was bleibt vom Hype?

Kathrin Schmitt
|
Donnerstag, 13. September 2007, 17:31 Uhr

Wie die Experten der Deutsche-Bank-nahen Marktforschungsgesellschaft DB Research feststellten, wird der Markt für Knowledge Management in Deutschland langsam erwachsen. Die Kundenerwartungen werden realistischer.

Die Desillusionierung, die in den letzten Jahren dem Wissensmanagement anhaftete, wird zunehmend durch fundierte Erkenntnisse ersetzt, die den Übergang in die Produktivität ermöglichen, hieß es in einem Bericht der Marktforscher von DB Research.

Hierbei sei das bewusste Aufzeigen der Wirksamkeit von Wissensmanagement-Maßnahmen und ihres ökonomischen Beitrags entscheidend. Doch erst wenn Strategien, Prozesse, Systeme und Wissensmanagement-Handlungsfelder integriert oder abgestimmt sind, lässt sich demnach ein wirkungsvolles Wissensmanagement realisieren.

Die Experten rieten zu einer breiter angelegten Herangehensweise. Schließlich habe sich gezeigt, dass eine reine Fokussierung von Wissensmanagement auf Dokumenten- oder Content-Management häufig zu dem Problem führt. Darunter seien die häufigsten eine subjektive "Langsamkeit" und "Aufwändigkeit" in Verbindung mit den Lösungen. Dieser Eindruck entstehe durch die wichtige Vorarbeit: das vergleichsweise zeitraubende Erstellen und Verschlagworten von Informationen.

Doch eine Reduktion des Wissensmanagements auf die Systemebene führe mittelfristig ebenso zu Erklärungszwängen. Die Experten rieten zu einer ausformulierten Strategie, gekoppelt mit einem passenden Messsystem, um die Kontrolle auch mittel- und langfristig in der Hand zu behalten. So könnten die Anwender den Erfolg einer solchen umfangreichen und teilweise teuren Maßnahme immer belegen. Dafür müssten die Wissensmanagement-Prozesse allerdings den konkreten Arbeitsabläufen entsprechend gestaltet und unterstützt werden.

Die Analysten bei DB Research rieten andererseits dazu, die Systeme, die für die regulären Arbeitsabläufe genutzt werden, zu integrieren. Dabei seien auch Ansätze wie Weblogs, Wikis, Social Networks und Tagging denkbar. Sie böten gute Potenziale, um vergleichsweise einfach und zielgerichtet Wissensmanagement-Maßnahmen zu unterstützen. Und sie haben noch eine gute Nachricht für den Markt: Knowledge Management habe sich von Anfang der 90er Jahre bis heute endlich auf das "Plateau der Produktivität" in Richtung zur Reife hin bewegt.

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zeitung: Japans Chip-Branche verbündet sich

Auf dem japanischen Chipmarkt steht möglicherweise ein Umbruch bevor: Renesas Electronics, Fujitsu und Panasonic sollen über eine enge Zusammenarbeit ...
09. Februar 2012

Google plant Dropbox-Konkurrenten

Berichten zufolge soll Google an einem Cloud-Storage-Dienst arbeiten. In den nächsten Monaten solle der Service 'Drive' dann an den Start ...
09. Februar 2012

Vodafone verspricht Deutschlands erstes LTE-Smartphone

Das "Velocity 4G" soll in den kommenden Wochen auf den Markt kommen. Ein genauer Starttermin sowie der Preis sind noch nicht bekannt.
08. Februar 2012

neueste leserkommentare
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 10:45 Uhr

Großartig

Großartige Idee, nur wen interessierts? Mehr ...

zu Schließung von Megaupload und die Folgen
06. Februar 2012 | 09:37 Uhr

Nachtrag zum Artikel

IBM crowd sourcing could see employed workforce shrink by three quarters http://tinyurl.com/23ara48 Quelle: Personnel Today, 23. April 2010 Mehr ...

zu IBM: Community statt Festanstellung
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei