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Technologie
Software

Zwei Jahre Linux in München - ein Rückblick

Anja Schütz
|
Donnerstag, 10. Juli 2008, 13:52 Uhr

Das LiMux-Projekt läuft nun schon zwei Jahre. Bislang wurden 14.000 Arbeitsplätze der Münchner Stadtverwaltung auf freie Software umgestellt. Dabei sollen Lizenzkosten in Höhe von 3 Millionen Euro eingespart werden.

Die ersten PCs laufen seit 2006 mit dem LiMux-Client, Linux wird dabei als freies Betriebssystem zusammen mit quelloffenen Anwendungsprogrammen wie dem Mozilla Firefox-Browser verwendet.

Fotogalerie: Zwei Jahre LiMux - ein Rückblick

Im Rahmen des LiMux-Projektes werden die Arbeitsplatzrechner der Landeshauptstadt München seit 2006 umgestellt. Die Stadt München blickt auf zwei Jahre LiMux zurück. Im Presse-gespräch erläuterte die Bürgermeisterin Christine Strobl (2.v.l.), LiMux-Projektleiter Peter Hofmann (3.v.l.) und der externe Berater Frank Siebert von der Firma DBI über den Stand des Projekts.
Bürgermeisterin Strobl fasste die Ergebnisse der letzten zwei Jahre zusammen. Auf allen 14.000 Arbeitsplätzen der Stadtverwaltung wird inzwischen freie Software, wie Webbrowser und E-Mailclient verwendet.
"Die schrittweise Umstellung der Arbeitsplätze ist unser Ziel, aber das Alltagsgeschäft muss perfekt weiterlaufen", sagte Bürgermeisterin Strobl.

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Die zweite Münchner Bürgermeistern Christine Strobl und der LiMux-Projektleiter Peter Hofmann blicken nun zurück: "Die schrittweise Umstellung der Arbeitsplätze ist unser Ziel, aber das Alltagsgeschäft muss perfekt weiterlaufen", sagte Strobl. "Wir verfolgen die Strategie der kleinen Schritte." Viele Migrationsbereiche würden ihre Rechner in zwei Schritten umstellen: In einem ersten Schritt werde Office von Microsoft durch die freie Alternative OpenOffice ersetzt.

Das Softwarepaket ist bereits auf über 8000 Arbeitsplätzen in der Stadtverwaltung installiert worden. Der WollMux, eine Eigenentwicklung der Landeshauptstadt München zur komfortablen Vorlagen- und Formularverwaltung, ist in acht von 12 Referaten im Einsatz. Der LiMux-Basisclient selbst läuft derzeit auf 1200 Arbeitsplätzen. Das Direktorium und das Kulturreferat der Stadtverwaltung sind nahezu vollständig umgestellt, vier weitere Referate beginnen gerade mit der Umstellung. Bis 2011 sollen 80 Prozent aller Arbeitsplatzstationen auf den LiMux-Client umgestellt sein, informierte Hofmann.

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