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Technologie
Software

Windows 7 im Vergleich mit seinen Vorgängern

Sibylle Gassner
|
Freitag, 21. November 2008, 14:33 Uhr

Bei Microsoft wird weiter mit Hochdruck auf den Beginn der Betaphase für Windows 7 hingearbeitet. Vermutlich wird die erste Beta bereits in einigen Wochen fertig sein und soll dann schrittweise an ausgesuchte Tester und später an die breite Öffentlichkeit herausgegeben werden. Aber auch Build 6801 lässt ahnen, was auf uns zukommt – und was sich im Vergleich zu Vista und XP ändern wird.

ZDNet-Redakteur Ed Bott hat den Build vor einigen Wochen von der Professional Developer Conference (PDC) in Los Angeles mit nach Hause gebracht und seitdem viel Zeit damit verbracht. Tatsächlich sei es die erste Windows-Version, die einem klaren Konzept zu folgen scheine – anstatt eine Ansammlung verschiedener Projekte zu sein, die unterschiedliche Entwicklerteams gebaut haben, so Bott. In mühevoller Kleinarbeit hat er nun die wichtigsten Features von XP, Vista und Windows 7 miteinander verglichen.

Fotogalerie: Windows 7, Vista und XP im Vergleich

Diese Screenshots zeigen die Entwicklung der Personalisierungsoptionen von Windows im Laufe eines knappen Jahrzehnts. XP bietet eine Dialogbox mit verschiedenen Tabs, Vista bietet zwar ein schickeres Control Panel - die meisten Links führen jedoch wieder zu altmodischen Tabs à la XP. In Windows 7 dann lässt sich nahezu das gesamte User Interface über eine Oberfläche adressieren.
Die bemerkenswerteste Veränderung in der Entwicklung des Windows Explorer ist die Entzerrung von Laufwerk-Anzeige und Dateiverzeichnis. Unter XP wurde der Explorer vom Dateiverzeichnis dominiert, unter Vista blieb ihm nur noch die untere Hälfte der Anzeigenoberfläche.
Unter Windows 7 nun wird der Verzeichnisbaum aus Laufwerken und Dateien noch weiter entzerrt. Dominiert wird die Navigation nun von einer Ansammlung von Libraries, die verschiedene physische Speicherorte in einem virtuellen Überblick zusammenfassen.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Ziel der Gegenüberstellung sollte dabei nicht sein, Windows 7 bereits jetzt zu bewerten – was wohl angesichts der Tatsache, dass noch nicht einmal die erste Betaversion fertig ist, tatsächlich übereilt wäre. Vielmehr soll der Blick auf Änderungen und Design-Entscheidungen gelenkt werden, die bisher in das Betriebssystem eingeflossen sind – viele der Features und Veränderungen sind dabei in der ersten Aufregung nach der Veröffentlichung der PDC-Version nicht beachtet worden.

Aus Insiderkreisen heißt es unterdessen, dass es auch das kommenden Betriebssystem in ähnlich vielen Versionen wie Windows Vista geben wird. Ob die Windows-7-Editionen auch die Namen der Vista-Ausgaben erben, stehe noch nicht fest. Auch der Funktionsumfang ist noch unklar – gemunkelt wird jedoch, dass es hier Veränderungen geben könnte. So seien Namen denkbar, welche die Features klarer herausstellen sollen. Da Windows 7 auch auf Netbooks läuft, wäre beispielsweise eine speziell auf die Anforderungen der kleinen Rechner abgestimmte Version möglich.

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