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Technologie
Software

IBM macht SAP Warehouse Beine

Martin Schindler
|
Montag, 25. Mai 2009, 16:33 Uhr

Business-Intelligence (BI)-Berechnungen sollen mit einer optimierten Lösung von IBM und SAP um den Faktor 140 schneller sein. Dafür sorgt das IBM Systems-Package für den SAP NetWeaver Business Warehouse Accelerator, der jetzt bei der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, einem Hersteller von Netzwerk- und Automatisierungstechnologie für die Elektronikindustrie, im Einsatz ist.

Als Zulieferer der Elektronikindustrie weltweit muss Phoenix Contact schnell Entscheidungen auf Basis der aktuellen Business-Intelligence-Daten treffen können. Die Infrastruktur des bestehenden BI-Systems des Unternehmens stieß an ihre Grenzen. Der Zugang zu Informationen verzögerte sich deswegen und Leistungsverbesserung wurde zu einer komplexen und zeitaufwendigen Aufgabe.

Phoenix Contact arbeitete für die Einführung der neuen BI-Lösung mit IBM Global Technology Services und dem IBM-Partner Bechtle zusammen. Die IBM System-Lösung für den SAP NetWeaver Business Warehouse Accelerator beeinhaltet ein IBM BladeCenter mit Quad-Core-Blade-Servern, die auf Intel-Xeon-Prozessoren basieren und auf denen SUSE Linux Enterprise Server läuft, sowie das IBM General Parallel File System. Die Daten werden auf einem IBM System Storage DS4700 Express Disk System gespeichert.

Die SAP NetWeaver Business-Warehouse-Accelerator-Software nutzt diese Infrastruktur, um Datenindizes im BI-Hauptsystem zu erstellen. Sie kann Anfragen jeder Art sehr schnell bearbeiten, ohne dass eine spezifische Optimierung notwendig ist. Die Lösung wird auf der Hardware vorinstalliert geliefert und kann ohne wesentliche Modifikation an eine bestehende SAP-Anwendungsumgebung angeschlossen werden. Um Anfragen zu beantworten setzt die Software auf einen 'Brute-Force'-Ansatz, bei dem die ungebremste Leistung der Prozessoren genutzt wird, um sich durch die Daten zu arbeiten.

"SAP NetWeaver Business Warehouse ist ein schnelles Werkzeug, um Geschäftsdaten auszuwerten und die Firma nutzt dies sehr stark", erklärt Roman Janke, Server- und SAP-Basis-Administrator bei Phoenix Contact. Phoenix Contact hatte bereits seine bestehende SAP-Anwendungsumgebung auf demselben SUSE Linux Enterprise-System betrieben. Deswegen hatte die Implementierung fast keine Auswirkungen auf die Wartungskosten. Das Unternehmen baute zudem seine IBM Director-Server-Monitoring-Lösung aus, um die neue Infrastruktur einzubinden. Die Umgebung des SAP NetWeaver Business Warehouse Accelerator kann daher von einer einzigen Konsole aus überwacht und verwaltet werden.

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