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Alle Twitter-Suchmaschinen und was sie können

Martin Schindler
|
Freitag, 26. Juni 2009, 15:49 Uhr

Im Sekundentakt prasseln auf Twitter Nachrichten wie Regentropfen zu den unterschiedlichsten Themen nieder. Wer jenseits der so genannten 'Trending Topics', die Twitter selbst anzeigt, noch den Überblick bewahren will, braucht eine zuverlässige Suche, am besten in Echtzeit und womöglich zu mehreren Themen gleichzeitig.

Das große Trio Yahoo, Google und Microsofts Bing kann derzeit noch nicht mit einer Echtzeitsuche für Twitter punkten. Aber es gibt eine stetig wachsende Zahl von speziell auf Twitter zugeschnittenen Suchen, die sich zumindest in Richtung Echtzeit bewegen. So dass man möglichst schnell die neuesten Updates zu einem Thema sehen kann.

Fotogalerie: Alle Twitter-Suchmaschinen auf einen Blick

Die Twitter-eigene Suche Search.twitter.com listet Ergebnisse chronologisch und sucht nur auf Twitter.
Twazzup sucht auch außerhalb Twitter.
Mehrere Suchen können hier gleichzeitig im Hintergrund ablaufen. So lassen sich auch verschiedene Themen über den Tag hinweg bequem verfolgen. Was hier fehlt, ist allerdings eine Möglichkeit, Suchen zu verfeinern.

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Twitter hat mit Search.Twitter.com eine eigene Suche, die vor allem durch ihre Schlichtheit besticht. Leider ist auch hier 'Echtzeit' nur eine schöne Utopie. Das mag vielleicht auch daher kommen, dass die Infrastruktur bei Twitter nicht immer dem massivem Ansturm seiner Nutzer gewachsen ist. Sucht man mit Search Twitter, bekommt man eine Ergebnisliste. Ein Zähler zeigt an, wie viele weitere Ergebnisse hinzukommen. Großer Vorteil hier ist die Möglichkeit Suchabfragen zu kombinieren, zu speichern und als RSS-Feed zu abonnieren. Die Ergebnisse sind jedoch nicht nach Relevanz geordnet, sondern chronologisch und beziehen nur Twitterergebnisse mit ein.

Twazzup bietet mehr Flexibilität. Es bietet die wichtigsten Funktionen der Twitter Search, ergänzt diese aber auch mit weiteren Algorithmen, die Faktoren, wie die Bekanntheit des Autors, Verlinkungen oder angehängte Fotos mit einbeziehen. Außerdem lässt sich die Suche über verschiedene Suchbegriffe verfeinern. Die Ergebnislisten sind jedoch teilweise von babylonischer Länge und Unübersichtlichkeit und – riesen Minuspunkt - Twazzup durchsucht ausschließlich Twitter.

Collecta hingegen bezieht auch andere Quellen wie Nachrichtenseiten oder Blogs mit in die Suche ein. Außerdem lassen sich hier mehrere Suchen gleichzeitig ablaufen. So lassen sich auch verschiedene Themen über den Tag hinweg bequem verfolgen. Was hier fehlt, ist allerdings eine Möglichkeit, Suchen zu verfeinern.

Scoopler kombiniert chronologische Ergebnisse mit einem Popularitäts-Ranking. Der Nachteil gegenüber Collecta ist, dass zwar mehrere Suchen parallel laufen können, diese jedoch nicht im Hintergrund weitersuchen. Scoopler sucht dafür auch auf Digg, Delicious, Flickr und Identica.

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