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Technologie
Software

Im Test: Die Touch-Funktionen von Windows 7

Joachim Kaufmann, ZDNet
|
Mittwoch, 4. November 2009, 15:49 Uhr

Unser Kollege Joachim Kaufmann von ZDNet hat die neue Touchscreen-Bedienung in Windows 7 getestet und hat damit bleibende Spuren hinterlassen – nicht zuletzt auf seinem Bildschirm.

Das Konzept des Touchscreens hat mit dem iPhone seinen Durchbruch erlebt und ihm Millionen begeisterte Nutzer beschert. Einen vergleichbaren Effekt erhofft sich Microsoft aktuell für Windows 7 und die PC-Plattform.

Fotogalerie: Touch-Funktionen von Windows 7

Das ist der Bildschirm des Kollegen Joachim Kaufmann von ZDNet. Er ist mit Fingerabdrücken übersät. Und das hat Gründe: Er testete die Touch-Funktionen im neuen Windows 7.
Nach der Installation des N-trig-Treibers meldet Windows, dass maximal vier Eingaben gleichzeitig verarbeitet werden können.
Für die Arbeit mit dem Finger sollte man die Windows-Oberfläche um 25 Prozent größer skalieren.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

Die Herausforderungen ist aber deutlich größer: Während Apple sein Smartphone konsequent für die Fingerbedienung optimieren konnte - andere Eingaben werden nicht unterstützt -, muss Microsoft weiterhin Maus und Tastatur berücksichtigen. Die seit langem bekannte GUI konnte man auch nicht einfach über Bord werfen. Vielmehr ging es um deren Optimierung für den Finger.

Kaufmann hat den Test von Windows Touch auf einem Dell Latitude XT2 durchgeführt. Dabei handelt es sich um einen Convertible-Tablet-PC mit Stifteingabe und kapazitivem Touchscreen. Letzterer reagiert nicht auf Druck, sondern schon bei Berührung – was sehr viel feinfühliger ist. Bessere Gegebenheiten als beim XT2 kann man nicht vorfinden. Um Multitouch zu nutzen, ist die Installation des Panel-Treibers von N-trig notwendig. Windows 7 erkennt dann bis zu vier Eingabepunkte. Geräte im Handel sind üblicherweise vorkonfiguriert.

Für die Bedienung mit dem Finger empfiehlt es sich, die Windows-Oberfläche um 25 Prozent größer zu skalieren. Nur so sind viele Schaltflächen überhaupt groß genug. Der Nachteil: Nicht alle Anwendungen kommen damit gleichermaßen zurecht. Manchmal gibt es Darstellungsprobleme, beispielsweise in Form leicht verschobener Schriften.

Beim Log-in steht zur Eingabe des Passworts eine On-Screen-Tastatur mit großen Tasten zur Verfügung. Dass sie sich beim Tippen farblich nicht verändern, ist kein bloßer Schönheitsfehler. Da das Passwort mit Punkten verschleiert wird, kann man zunächst nicht sehen, ob man die richtigen Tasten ausgelöst hat.

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