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Technologie
Software

Google Goggles sucht per Bild

Lutz Poessneck
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Mittwoch, 9. Dezember 2009, 16:10 Uhr

Google hat eine visuelle Suche für Android-Handys vorgestellt. "Goggles" (zu Deutsch "Brille") kann Digitalfotos analysieren und ohne weitere Eingabe nach den Bildinhalten im Web suchen. silicon.de zeigt Goggles in einer Bildergalerie.

Die Funktion setzt eine spezielle Anwendung voraus, die im US-amerikanischen 'Android Market' zur Verfügung steht. Goggles kann nach Angaben von Google Titelbilder von Büchern oder Tonträgern sowie Sehenswürdigkeiten, Orte, Logos und andere Gegenstände erkennen. Manchmal nimmt nimmt die Anwendung zusätzlich GPS-Daten zu Hilfe, um beispielsweise ein bestimmtes Geschäft zu identifizieren.

Goggles befindet sich noch im Experimentierstadium in den Google Labs. Maschinelle Bildverarbeitung sei noch in der Wachstumsphase, deshalb arbeite Goggles nur bei bestimmten Objekttypen in bestimmten Kategorien gut, heißt es dazu in einem Eintrag im Google Mobile Blog.

Laut Vic Gundotra, Vice President of Engineering, kann der Dienst theoretisch auch Gesichter erkennen, weil unter den Milliarden Bildern in der Datenbank auch Gesichter gespeichert seien. Allerdings habe man diese Funktion deaktiviert. "Für dieses Produkt haben wir uns entschlossen, keine Gesichtserkennung anzubieten. Es gibt noch offene Fragen hinsichtlich der Zustimmung der Anwender und dem Datenschutz. Wir haben bereits die Technik für die zugrunde liegende Gesichtserkennung. Aber wir verschieben das Projekt, bis die entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen fertig sind."

Fotogalerie: Googles unterhaltsame Seiten

Google kann es sich leisten, die Besten der Besten anzustellen. Diese geballte kreative Kraft bricht sich nicht nur in solchen Projekten wie Google Docs oder der Verbesserung des Suchalgorithmus Bahn. Und so gibt es auf Google neben einer Suchmaschine und anderen ernsthaften Projekten auch jede Menge Unsinn und lustige Fehler zu entdecken.
Da war wohl jemandem langweilig. Sucht man nach dem Begriff 'ASCII Art' bekommt man Ergebnisse mit Seiten, die sich dieser jungen Kunstströmung widmen. Wird der Suchbegriff in kleinen Buchstaben eingegeben, wird das Google-Logo selbst zur ASCII-Kunst.
Once in a Blue Moon heißt so viel, wie 'wenn Ostern und Pfingsten aufeinander fallen'. Gibt man das bei Google in Kleinbuchstaben ein, dann spuckt Google Calculator die mathematische Formel aus: 1.16699016 x 10-8 hertz, das entspricht etwa 2,715 Jahren.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

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