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Technologie
Software

Web-Anwendungen im Browser bauen

Lutz Poessneck
|
Montag, 8. März 2010, 09:45 Uhr

Das Potsdamer Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat die öffentliche Forschungsplattform 'lively-kernel.org' ins Netz gestellt. Internetnutzern soll damit das eigenhändige Programmieren von Web-Angeboten leicht gemacht werden.

Da es in der Programmiersprache JavaScript geschrieben ist, läuft das System Lively Kernel auf Browsern wie Firefox, Safari oder Chrome. Das System wurde ursprünglich von den Sun Microsystems Laboratories entwickelt und ermöglicht es nach Angaben des HPI, Internetanwendungen direkt per Webbrowser zu kreieren, zu ändern und bereitzustellen.

Die dazu notwendigen Werkzeuge sind demnach in das System bereits eingebaut. Ein Herunterladen und Installieren entsprechender Programme ist nicht erforderlich. Während man mit Lively Kernel eine Anwendung erstellt, ist diese für andere Internetnutzer sichtbar und kann von diesen weiterentwickelt werden.

"Es handelt es sich um ein innovatives, außergewöhnlich interaktives und dynamisches System, mit dem man Web-Anwendungen mit reichhaltigen grafischen Oberflächen im Browser selbst erstellen kann", sagte HPI-Professor und Fachgebietsleiter Robert Hirschfeld. "Mit der Plattform führen wir die Nutzer auch dahin, in ihre Anwendungen Web-Dienste zu integrieren, zum Beispiel Wetter- und Börseninformationen."

Fotogalerie: Die School of Design Thinking

Absolventen der 'School of Design Thinking' des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts (HPI) haben acht Innovationen präsentiert. Hier ein Bild der HPI-Absolventen 2008.
Das zweisemestrige Zusatzstudium am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam-Babelsberg richtet sich an Studierende, die kurz vor dem Diplom-, Master- oder Magister-Abschluss in ihrer Disziplin stehen.
HPI-Studenten erleichtern in der EU elektronische Behördengänge: Falko Menge, Tobias Vogel, Mohammed AbuJarour, Jan-Felix Schwarz und Mircea Craculeac.

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