CNET.DE | SILICON.DE | ZDNET.DE
Anzeige
ANZEIGE
Technologie
Software

Prometheus: Open-Source-Projekt der Versicherungen

Ludger Schmitz
|
Mittwoch, 17. März 2010, 12:01 Uhr

Eine "Prometheus Foundation" ist gestern in München an den Start gegangen. Sie will eine Open-Source-Plattform für den Datenaustausch zwischen Versicherungen und Maklern schaffen.

Die Prometheus Foundation ist das Ergebnis rund zweijähriger Vorarbeit der Projektgruppe Collaborative Open Source Application Development (COSAD) in der Open Source Business Foundation (OSBF). Sie ist der 19. Zweig des Clusters Finanzdienstleistungen, mit der das Bayrische Wirtschaftsministerium die Zusammenarbeit von Unternehmen voranzutreiben versucht, um Verfahren auf Anbieterseite zu verbessern und Kosten senken zu helfen. In diesem Fall geht es darum, den BiPRO-Standard für den Datenaustausch zwischen Versicherungen und Maklern mehr Geltung zu verschaffen. Dazu wollen die an Prometheus Beteiligten ihn plattformunabhängig und ohne Medienbrüche mit Open Source implementieren.

Bisher ist die Beraterfunktion der Versicherungsmakler dadurch eingeschränkt, dass Versicherungsgruppen ihre Zusammenschlüsse regelrecht übernommen haben und nun steuern. Außerdem sind die Makler damit überfordert, die jeweiligen technischen Datenaustauschnormen der Versicherungen nachzuvollziehen. Im Ergebnis läuft die Kommunikation seitens der unabhängigen Makler meist per Fax. Prometheus soll eine Plattform werden, die Layer-ähnlich zwischen beiden Seiten liegt und bilateral adressierbar ist, ohne über sie die Daten der Kunden auszutauschen.

Die Prometheus Foundation kalkuliert den notwendigen Zeitaufwand für die technische Implementierung mit neun Monaten. Daraus lässt sich hochrechnen, dass mindestens ein Jahr bis zu einem vorzeigbaren Produkt verstreichen wird. Die Kosten übernehmen größtenteils die Versicherungen und lassen sich ohnehin nur durch die weitgehende Verwendung von Open-Source-Software in Grenzen halten. Technisch wird das Projekt auf Webservices und XML aufsetzen.

  1 | 2 Seite 2/2 »
 
Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
1 von 3 Lesern fanden diesen Artikel nützlich.
 
Anzeige
Ausserdem neu in technologie

Zehn exotische Ladegeräte

Handy-Laden per Micro-USB ist inzwischen mit vielen Smartphones möglich. Dennoch kann man seinem Leben mit extravaganten Ladegeräten etwas ...
09. Februar 2012

Samsung-Tablet: Apple scheitert mit Verkaufsverbot

Das Tablet "Galaxy Tab 10.1N" von Samsung wird es auch weiter in Deutschland zu kaufen geben. Das Landgericht Düsseldorf lehnte einen entsprechenden ...
09. Februar 2012

Das steckt hinter AMDs neuer Strategie

Nach einem Analystentag von AMD beschreibt der zweite Teil unseres Hintergrundartikels, die Details der künftig geplanten Technologieprojekte.
09. Februar 2012

neueste leserkommentare
08. Februar 2012 | 08:38 Uhr

Die Überschrift "pöbeln" wird im Text nicht belegt

Das was da von Herrn Friedrich zitiert wird hat nichts mit pöbeln zu tun! Es ist mir völlig unverständlich, wie man hier von pöbeln schreiben kann. Mehr ...

zu Innenminister Friedrich pöbelt gegen Netzgemeinde
07. Februar 2012 | 16:14 Uhr

Bezirksgericht

Richtig! Danke für die Ergänzung. Mehr ...

zu Münchner Gericht erlaubt Galaxy Tab 10.1N und Nexus
07. Februar 2012 | 11:04 Uhr

Motorola ./. Apple

Leider schaffe ich es nicht, für Apple irgendwelche Tränen zu verlieren nach deren Klageorgie gegen Samsung. Sie haben Motorola ja vorgemacht, wie man so etwas tut. Daß der Schuß nach hinten ... Mehr ...

zu Motorola will Teil der Apple-Umsätze
  • Artikel
  • Bildergalerien
  • Videos
Sponsored Links

Projektleiter F&E-Verbünde und Netzwerkprojekte (m/w)

bei Chemie-Cluster Bayern GmbH (Feste Anstellung)

Application Manager/-in SAP

bei BMW Group (Feste Anstellung)

Abteilungsleiter Konstruktion Balance of Boiler (m/w)

bei ALSTOM Power Systems GmbH (Feste Anstellung)

Trackbacks und Pingbacks

TrackbackTrackback-URL:

Link zum Artikel setzen bei