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CeBIT holt die Musikindustrie auf die Bühne

Dietmar Müller
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Freitag, 23. Oktober 2009, 12:35 Uhr

Die CeBIT beschreitet völlig neue Wege abseits des herkömmlichen IT-Business. Am Messesamstag, 6. März 2010, holen die Veranstalter Vertreter der Musikindustrie auf die Bühne und diskutieren über Trends und Innovationen im Zeitalter des Internets.

Im Rahmen der CeBIT Global Conferences sollen von 11.00 bis 13.30 Uhr Online-Musikhändler, Independent und Major Labels, Betreiberplattformen sowie Künstler und Querdenker ihre Gedanken austauschen. Schwerpunkte sind voraussichtlich neue Geschäftsmodelle, das Urheberrecht sowie Sinn, Unsinn und Möglichkeiten der Bekämpfung der Musikpiraterie.

Der Titel der Sonderveranstaltung lautet "@music: About Artists, Consumers and Pirates". An der Podiumsdiskussion beteiligen sich unter anderem Mark Chung, Chairman of the Board vom deutschen Verband unabhängiger Tonträgerunternehmen (VUT) und ehemaliger Bassist der Musikgruppe Einstürzende Neubauten, Ibrahim Evsan, Gründer des Startup-Unternehmens Sevenload, sowie Stefan Peter Roos, Mitgründer von Proud Music, einem Marktplatz für Inhaber von Musikrechten und kommerziellen Musiknutzern.

Für Roos wird der Musik-Besitz eine zunehmend geringere Rolle spielen und Musik an sich früher oder später kostenlos werden. "Mit mobilem Internet sind die Rahmenbedingungen für innovative Auswertungsformen gegeben. Es gilt jetzt, die Zukunft der Branche zu gestalten – mit der eigentlichen Musikaufnahme als Anfang der Verwertung statt wie bisher als Endprodukt. Kurz: Weniger Musik-Industrie, mehr Musik-Business", so Roos. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist für CeBIT-Besucher kostenlos.

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