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Technologie
Web & Social

Google-Echtzeitsuche jetzt in Deutschland

Lutz Poessneck
|
Freitag, 19. März 2010, 11:18 Uhr

Ab sofort erhalten Nutzer der deutschen Google-Seite Zugang zu Twitter-Nachrichten, jüngsten Statusmeldungen von sozialen Netzwerken wie Facebook und MySpace sowie Schlagzeilen von Nachrichten und Blogposts, die erst Sekunden zuvor veröffentlicht wurden.

Auf englischsprachigen Google-Suchseiten ist die 'Real Time Search' genannte Funktion bereits seit Dezember 2009 integriert. Nutzbar ist sie vom PC aus als auch von Android-Smartphones und dem iPhone. Aktuell umfasst die Google-Echtzeitsuche folgende Inhalte, soweit diese für die Indizierung von Suchmaschinen freigegeben sind:

  • Live-Updates von Microblogging-Websites wie Twitter, Jaiku, FriendFeed und Identi.ca

  • Updates von sozialen Netzwerken wie Facebook und MySpace

  • Schlagzeilen von Nachrichten und Blogposts

Echtzeitergebnisse werden direkt in den Suchergebnissen angezeigt, lassen sich aber auch gezielt aufrufen. Nach Ausführen einer Suche kann der Nutzer in dem Optionsmenü oberhalb der Ergebnisliste den Filter 'aktuellste Ergebnisse' aktivieren, um seine Treffer entsprechend einzugrenzen. Auch die Sucheinstellungen bieten einen entsprechenden Filter.

Die Ergebnisseite liefert dann ausschließlich Live-Tweets, Blogs, Nachrichten und andere thematisch passende Echtzeitinhalte. Alternativ und in Kombination zu der zeitlichen Einschränkung lassen sich die Ergebnisse mit dem Filter 'Updates' auf Echtzeitquellen wie Twitter, FriendFeed und anderen Mikro-Blogs einschränken. Ergänzend gibt Google die jeweilige Quelle und den Zeitpunkt der Veröffentlichung in Sekunden oder Minuten an.

Wie bei einem Live-Ticker rücken neue Fundstellen in der Ergebnisliste nach, sodass die Nutzer einen dynamischen Strom aus Echtzeitinhalten erhalten, ohne die Seite aktualisieren oder neue Suchanfragen ausführen zu müssen.

Fotogalerie: Googles Chrome wird Universalübersetzer

Mit dem Feature, mit dem sich Webseiten übersetzen lassen, hat die Version 4.1 des Google Chrome Browsers ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Bei fremdsprachigen Webseiten erscheint der Knopf 'Übersetzen'.
Bei Webseiten in der 'Heimatsprache' des Browsers, fehlt dieser Knopf. Hier silicon.de im neuen Chrome.
Google verspricht nicht zu viel, wenn es die Installation mit wenigen Sekunden angibt. Kaum ist der Code heruntergeladen, läuft auch schon der Browser. Auf unserem - zugegeben nicht mehr ganz aktuellen - Testrechner wurde Fehler "3" entdeckt. Die 'Hilfreichen Tipps für dieses Problem' waren allerdings nicht ganz so hilfreich. Dennoch gelang die Installation ohne Probleme.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

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