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Technologie
Web & Social

Deutschen fürchten am meisten um Privatsphäre

Sibylle Gassner
|
Mittwoch, 25. Januar 2012, 15:06 Uhr

Ein europaweiter Vergleich des Webhosting-Anbieters One.com hat ergeben, dass deutsche Nutzer im Bezug auf ihre Privatsphäre besonders empfindlich sind. Zwar liegt die Nutzung von Cloud-Diensten in Deutschland über dem europäischen Durchschnitt, gleichzeitig sind die Sicherheitsbedenken aber besonders hoch.

So gaben fast drei Viertel (73 Prozent) der Nichtnutzer - und damit so viele wie in keinem anderen Land - an, an der Datensicherheit von Online-Festplatten zu zweifeln. Der europäische Durchschnitt lag hier bei 43 Prozent. Am sorglosesten sind dagegen die Dänen mit 25 Prozent.

Doch auch die deutschen Nutzer, die Cloud-Angebote nutzen, tun sie offenbar mit einem schlechten Gefühl. 67 Prozent gaben an, Sicherheit sei eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl des richtigen Cloud-Providers. Auch europaweit ist das das Hauptargument gegen den Einsatz von Web-Services: 43 Prozent befürchten, dass Daten nicht geschützt sein könnten.

Ein weiteres Hindernis ist die Befürchtung, dass der Speicherplatz zu teuer sein könnte - diese Sorge treibt vor allem die Niederländer besonders stark um (42 Prozent). Die Dänen sind dagegen Spitzenreiter bei der Furcht vor Platzmangel in der Cloud (38 Prozent).

Die Umfrage bringt auch ans Licht, was in der Cloud vornehmlich abgelegt wird. Bilder sind es in 68 Prozent der Fälle, danach folgen wichtige Arbeitsunterlagen (50 Prozent) und persönliche Dokumente (44 Prozent). Audio- und Video-Dateien spielen dagegen eine vergleichsweise untergeordnete Rolle (32 und 29 Prozent). Nur vier Prozent aller befragten Europäer speichern Kennwörter auf Online-Festplatten. Deutschen Nutzern ist das nicht geheuer. Kein einziger der befragten Umfrageteilnehmer gab an, die Cloud für Kennwörter zu nutzen.

Fotogalerie: Über die iCloud das iPhone verwalten

iCloud ist der Nachfolger von Clouddienst MobileMe. Während der Betaphase hatten nur registrierte Entwickler Zugriff auf den Cloud-Dienst. Ab sofort können sich alle Anwender mit einer Apple-ID für den Service anmelden. Die folgende Gallerie zeigt, wie sich die iCloud über das Web verwalten lässt.
Wer sich zum ersten Mal in der iCloud anmeldet, wird nach einem Bild für den eigenen Account gefragt. Auf einem Mac lässt sich das per Drap-and-Drop hinzufügen. Unter Windows kann man das gewünschte Bild hochladen.
Mit Hilfe dieser HTML-Grafik lässt sich die Zeitzone auswählen. US-Kollege Zack Whittaker lobt die intuitive Benutzeroberfläche.

 Klicken Sie auf eines der Bilder, um die Fotogalerie zu starten

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