Arbeitsrecht

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Workshifting – das Arbeitsmodell der Zukunft?

Bei Streiks im öffentlichen Personennahverkehr wird es immer ganz besonders deutlich, dass man nicht zwangsläufig im Büro sitzen muss, um gute Arbeit zu leisten. Das hat sich jetzt Jochen Boekel zum Anlass genommen.

Apple-Store in München (Bild: Andre Borbe / silicon.de)

Apple: Mitarbeiter wie “Kriminelle” behandelt

Angestellte des iPhone-Herstellers beschwerten sich direkt bei CEO Tim Cook über erniedrigende Kontrolle in Apple Stores. Das zeigen E-Mails die im Rahmen einer Klage gegen den Konzern wegen des Umgangs mit Mitarbeitern veröffentlicht wurden.

Mindestlohn als Bürokratielawine? (Bild: Shutterstock)

Mindestlohngesetz als neue Bürokratie-Bürde?

In dem seit zwei Monaten geltenden Gesetz wird verlangt, dass Unternehmer sicherstellen müssen, dass Dienstleister und Subunternehmer Mindestlohn zahlen. Was genau mit der “Haftung des Auftraggebers” gemeint ist, bleibt aber unklar. Das führt zu hohem bürokratischem Aufwand.

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Sämtliche Xing-Impressen unzulässig?

Durch ein Urteil des Landgerichtes Stuttgart laufen Nutzer des Business-Netzwerkes Xing Gefahr, Post vom Abmahnanwalt oder Mitbewerber zu bekommen. Besonders Freiberufler, Unternehmer oder Geschäftsführer könnten davon betroffen sein. Laut Xing sind aber derzeit nur wenige Fälle bekannt.

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Fristlose Kündigung wegen Datenlöschung

Wer als Arbeitnehmer unbefugt Daten von seinem Benutzer-Account löscht, muss mit der fristlosen Kündigung seines Arbeitsvertrages rechnen. Dies ergibt sich aus einem aktuellen Urteil des hessischen Landesarbeitsgerichtes.

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Abmahnung und Kündigung im Umgang mit Social Media und IT

In ihrem letzten Beitrag “Arbeitgeber im Social Media Netz” lieferte Nadja Draxinger einen Überblick zu den Herausforderungen aus Arbeitgebersicht, die sich im Zusammenhang mit Social Media und IT Nutzung im Allgemeinen ergeben. Der Artikel enthielt vor allem methodische Tipps und Anregungen, um rechtliche Haftung für Mitarbeiterverhalten zu vermeiden. In diesem Artikel pickt die Autorin nun den arbeitsrechtlichen Bereich der schuldhaften Pflichtverletzung heraus und beleuchtet explizit, ob und unter welchen Umständen Mitarbeiterverhalten im Umgang mit IT und Social Media abmahnfähig oder kündigungsrelevant ist.

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Internationales Rotes Kreuz fordert Völkerrecht in Kriegsspielen

Kriegsspiele sind für das Internationale Komitee des Roten Kreuzes nicht realistisch genug. Damit bezieht es sich nicht auf die dargestellte Gewalt, sondern auf die mangelnde Einhaltung das im realen Krieg geltende Völkerrecht. Daher fordert es die Anwendung des humanitären Völkerrechts in Computerspielen.

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Lizenzgebühren für Mitarbeiternennung im Impressum

Ein Impressum ist hierzulande verpflichtend. Als Unternehmen muss man zum Beispiel darauf achten, auch bei seinem Facebook-Auftritt sichtbar ein Impressum zu führen. Doch auch was im Impressum steht, ist von Relevanz. Das Landgericht Düsseldorf hat nun ein Urteil betreffend einer Lizenzgebühr für eine Mitarbeiternennung gefällt.

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Kündigung kurz vor der Rente kann Abfindung deutlich mindern

Wenn Arbeitnehmer kurz vor Erreichen des Rentenalters wegen einer Betriebsänderung betriebsbedingt gekündigt werden, müssen sie sich unter Umständen mit einer wesentlich geringeren Abfindung als die übrigen Mitarbeiter zufrieden geben. Dies hat jetzt das Bundesarbeitsgericht klargestellt.

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Beschimpfungen auf Facebook können auch Azubis den Job kosten

Die Beleidigung des Arbeitgebers in Facebook kann die außerordentliche Kündigung eines Mitarbeiters rechtfertigen, auch wenn sich dieser in der Ausbildung befindet. Das hat das Landesarbeitsgericht Hamm rechtskräftig entschieden. Auch die besondere Pflicht des Arbeitgebers im Ausbildungsverhältnissen zur charakterlichen Förderung des Auszubildenden ändere daran nichts.

Kontrollen: Keine Kinderarbeit in Samsungs Lieferkette

Der südkoreanische Konzern Samsung hat bei einer Überprüfung der Arbeitsbedingungen in der eigenen Lieferkette nach eigenen Angaben “Unregelmäßigkeiten” festgestellt. Die Kontrolleure hatte chinesische Samsung-Zulieferer besucht und berichteten anschließend etwa von exzessive Überstunden und Strafen für Verspätungen oder Abwesenheit.