Biometrie

New York Federal Reserve Bnk (Bild: Federal Reserve Bank of New York)

Der eigene Körper als digitaler Türwächter

Durch die zunehmende Vernetzung wird die effiziente Absicherung von Geräten und Applikationen immer wichtiger. Passwörter sind den Anforderungen nicht mehr gewachsen. Nils Lenke von Nuance erklärt im Gastbeitrag für silicon.de, wie biometrische Authentifizierungsmöglichkeiten besseren Schutz gewähren.

Iris-Scanner (Bild: CNET UK)

Singapur macht Iris-Scan für seine Bürger zur Pflicht

Die Einwanderungsbehörde des Landes will ab 1. Januar 2017 mit der Erfassung beginnen. Die Daten sollen ab dann beim Registrierungsprozess von den Bürgern des Landes und ständig dort wohnenden Ausländern erhoben werden. Die Iris-Scans sollen neben Fotos und Fingerabdrücken als weiteres Identifikationsmerkmal verwendet werden.

Google G neu (Bild: Google)

Google will Passwörter durch Sensordaten überflüssig machen

Dazu wird im Rahmen von “Project Abacus” eine Programmierschnittstelle entwickelt, die es ermöglichen soll, den Nutzer eines Smartphones anhand von Sensor- und Nutzerdaten zu erkennen. Die ersten Test laufen bereits, an ihnen sollen auch Banken beteiligt sein. Einem Google-Mitarbeiter zufolge soll das System auch die heute gebräuchliche Zwei-Faktor-Authentifizierung ersetzen können.

Handvenenerkennung: Fujitsu schützt SAP-Anwendungen

Über eine Zweifaktorensicherungslösung mit biometrischer Komponente sorgt Fujitsu jetzt für besonderen Schutz von Unternehmensdaten aus dem SAP-Umfeld. Anwender werden auf diese Weise stets eindeutig identifiziert. Sensible Transaktionen können zudem mit einer weiteren Authentifizierung geschützt werden.