China

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Qualcomm zahlt fast eine Milliarde Dollar Strafe

Der Chiphersteller hat sich mit der chinesischen Kartellbehörde auf feste Gebühren für Mobilfunkpatente geeinigt. Zudem verzichtet Qualcomm auf Pakete mit anderen Patenten und Gegenlizenzierung. Allerdings ist es nicht verpflichtet, Firmen zu beliefern, die keine Verkaufszahlen melden.

Xiaomi Logo (Bild: Xiaomi)

Xiaomi setzt 61 Millionen Smartphones ab

Damit konnte der chinesische Smartphone-Hersteller 2014 den Absatz gegenüber dem Vorjahr verdreifachen. Der Umsatz legte um 135 Prozent auf 12,1 Milliarden Dollar zurück. Xiaomi plant eine Ausweitung seines Geschäfts in Industrieländern wie den USA und Großbritannien.

Qualcomm Logo (Bild: Qualcomm)

Qualcomm soll in China Lizenzgebühren senken

China fordert zusätzlich, dass chinesische Smartphone-Hersteller nicht mehr das komplette Technologiepaket erwerben müssen. Über 30 Milliarden Dollar hat Qualcomm innerhalb von fünf Jahren mit Lizenzgebühren eingenommen. In Nordamerika und Europa laufen ebenfalls Untersuchungen.

Cloud Symbolbild (Bild: Peter Marwan)

Cloud-Anbieter: China will Vertrauensindex einführen

Regierungsaufträge sollen in China nur noch an zertifizierte Cloud-Anbieter vergeben werden. Wahrscheinlich müssen Unternehmen aus dem Ausland Betriebskennziffern und Quelltexte offenlegen. China begründet den Vorstoß mit Sicherheitsbedürfnissen. Zudem nutzt die US ein ähnliches Programm.

Cyberspionage: USA verklagen chinesische Militärhacker

Das US-Justizministerium hat gegen fünf chinesische Militärhacker Anklage wegen Cyberspionage erhoben. Ihnen wird zur Last gelegt, zwischen 2006 und 2014 mindestens fünf Firmen mit dem Ziel ausgespäht zu haben Geschäftsgeheimnisse zu stehlen. Betroffen ist unter anderem die US-Niederlassung von Solarworld.

State of the Internet: 43 Prozent der DDoS-Angriffe stammen aus China

Dem Bericht von Akamai zufolge bedeutet es aber nicht, dass die Angriffe auch von Chinesen ausgeführt werden. Weltweit nahmen die DDoS-Angriffe um 23 Prozent zu. Der Report befasst sich zudem mit dem Breitbandausbau. Deutschland belegt mit einer Bandbreite von 7,7 MBit/s nur einen Mittelfeldplatz in Europa.

Chinas Regierung verwendet weiterhin Windows XP

Chinesische Behörden setzten erst seit vergangenem Jahr legale Kopien von Windows XP ein. Ein Upgrade auf Windows 8 ist aufgrund der Kosten von etwa 100 Euro je Arbeitsplatz ausgeschlossen. Die Regierung prüft momentan Sicherheitslösungen von Drittanbietern.

Apple will weniger Rohstoffe aus Krisengebieten verwenden

Sogenannte Konfliktmineralien sollen in Zukunft komplett aus Apples Geräten verschwinden. Konfliktfrei gewonnenes Tantalum setzte das Unternehmen zum ersten Mal im Januar ein. Wenig Druck kann der iPhone-Hersteller bei den Lieferanten für Blei, Nickel und Gold ausüben, da die Abnahmemengen zu gering seien.

Wird Huawei der nächste IT-Gigant?

Mit schicken Smartphones und Publicity-Aktionen versucht der chinesische Konzern Huawei aus der Ecke des stillen IT-Dienstleisters herauszukommen. Doch was steckt hinter dem Unternehmen, das IT-Giganten wie IBM oder HP mächtig Konkurrenz machen will? Silicon.de hat nachgeschaut.

Kontinuierlicher Ausbau von 4G weltweit

Mobilfunkanbieter werden stets dem mobilen Dantenhunger ihrer Kunden hinterhinken, stellt Hans Göttlinger von Tata Communications fest. Hier entstehen für die Anbieter also nicht nur neue Chancen. Neue Management-Tools jedoch könnten Abhilfe schaffen.

SAP-Cloud jetzt auch in China

China ist ein interessanter, aber auch ein schwieriger und stark reglementierter Markt. Um hier mit eigenen Angeboten dennoch Fuß fassen zu können, gründet die SAP AG jetzt ein Joint Venture mit einer Tochtergesellschaft der China Telecom. Künftig wird daher die China Datacom Corporation Limited (DCD) Cloud-Lösungen aus Walldorf auch an chinesische Kunden liefern.

Symantec: Chinesische Elite-Hacker bieten ihre Dienste an

Für Attacken rund um die Welt war die Hacker-Gruppe “Hidden Lync” verantwortlich. Laut Symantec führt sie “Aufträge von Kunden aus, die an Informationen gelangen wollen”. Allerdings glaubt Sicherheitsforscher Dmitri Alperovitch, dass sie nur für die chinesische Regierung und staatseigene Firmen tätig ist.