Ein Internetprovider kann nicht dazu verpflichtet werden, "auf Zuruf" IP-Adressen zu speichern und darüber Auskunft zu geben. Das hat das Oberlandesgericht Düsseldorf entschieden (Az.: I-20 U 136/10). Hinsichtlich dieses Auskunftsanspruchs bestehe keine gesetzliche Grundlage.
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Der Kurznachrichtendienst Twitter hat die Daten eines Nutzers an die britischen Behörden weitergegeben. Das Unternehmen folgte damit der Anweisung eines US-Gerichts. Hintergrund war ein entsprechender Antrag der nordenglischen Gemeinde South Tyneside. Der Nutzer soll per Twitter kritische Anmerkungen über den Stadtrat verbreitet haben.
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Bei kostenlosen Browserspielen muss sich die Werbung abschalten lassen. Das hat das Landgericht Berlin entschieden. Grundsätzlich sei es zwar zulässig ein Werbebanner einzublenden – vorausgesetzt es werden einige Bedingungen eingehalten.
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Das Amtsgericht Göttingen hat mit einem Urteil zum weit verbreiteten Entsperren von Simlocks für Aufsehen gesorgt. Die Richter verurteilten laut dpa einen 35-jährigen Mann zu einer Haftstrafe von sieben Monaten auf Bewährung. Es sei kein Kavaliersdelikt, die Sperre des Mobilfunkanbieters zu umgehen.
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Wer einen fremden RSS-Feed auf seiner Webseite einbindet und dabei auch fremde Fotos übernimmt, begeht eine Urheberrechtsverletzung. Das besagt ein aktuelles Urteil des Landgericht Berlins. Auch ein aufklärender Hinweis mittels eines Mouseover-Effekts reicht nicht aus.
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Sind die Umstände einer Filesharing-Urheberrechtsverletzung nicht abschließend geklärt, haftet der Internet-Anschlussinhaber nicht zwingend. Das gilt vor allem auch dann, wenn andere Personen Zugriff hatten – in diesem Fall der verstorbene Ehemann der abgemahnten Witwe.
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Die Entscheidung des Richters Leonard Davis im US-Bundesstaat Texas kam auch für Insider überraschend. David befreite Apple von einer Geldstrafe in dreistelliger Millionenhöhe, die Apple wegen angeblicher Patentrechtsverletzungen hätte zahlen müssen. Der Richter kippte damit in letzter Minute das Urteil der Geschworenen.
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Fehlt der Name im Impressum eines Internetauftritts, ist das nicht zwingend ein Wettbewerbsverstoß. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Landgerichts München hervor (Aktenzeichen 33 O 14269/09). Dies gelte demnach zumindest dann, wenn der Betreiber dieser Webseite seinen Namen bereits auf der leicht überschaubaren Startseite präsentiert.
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Seit Monaten vermehrt sich der Facebook-Like-Button mit zunehmender Geschwindigkeit im Netz. Zugleich wächst die Verunsicherung. Denn die rechtlichen Rahmenbedingungen rund um die Einbindung des Buttons sind nicht geklärt. Jetzt gibt es die erste Entscheidung eines Gerichts zu dem Thema, dennoch bleiben viele Fragen offen.
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Ein Hotel haftet nicht für Urheberrechtsverletzungen, die Gäste in P2P-Tauschbörsen begehen. Das geht aus einem Urteil des Landgerichts Frankfurt hervor. Allerdings müssen sich Hotelbesitzer an einige Regeln halten, um sich gegen mögliche Abmahnungen zu schützen.
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Ein Internet-System-Vertrag ist auch dann jederzeit kündbar, wenn vertraglich eine andere Laufzeit vereinbart wurde. Bei den Instanz-Gerichten war diese Frage zuletzt umstritten. Nun hat der Bundesgerichtshof in Karlsruhe sein Urteil gesprochen.
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Und was ist mit der Youtube-App von Sony auf der PS Vita? Da kommt auch keine Werbung... Wahrscheinlich sind die drei Vita-User auch ...
zu Windows Phone 8: Streit um Youtube-App