Kartellklage

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Kartellverfahren – EU fordert neue Zugeständnisse von Google

Droht Google nun doch eine Milliarden-Strafe. Es wird immer deutlicher, dass die EU von der im Februar getroffenen Einigung abrücken will. Zahlreiche Beschwerden zeigten, dass Google weitere Zugeständnisse machen muss, so der EU-Wettbewerbskommissar. Inzwischen droht die Wettbewerbskommission dem Suchkonzern mehr oder minder unverholen.

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Sammelklage gegen Google-Monopol

Google habe Kosten für konkurrierende Mobilfunkplattformen künstlich in die Höhe getrieben und über die beherrschende Monopolstellung die Entwicklung des Suchmarktes eingeschränkt.

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EU bestraft Microsoft mit 561 Millionen Euro wegen fehlender Browserwahl

Die EU greift nicht zum Höchstmaß. Allerdings dürfte diese Summe auch für Microsoft keine Kleinigkeit sein und die Kommission muss aus der “vergessenen” Browser-Auswahl Microsofts Konsequenzen ziehen. Die Installations-Option hatte Microsoft zusammen mit der EU in dem Kartellprozess wegen Monopolmissbrauchs bei Browsern vereinbart und Microsoft hatte sich über Monate nicht daran gehalten.

Kartellwächter prüfen Amazons Marketplace

Weil Amazon seine Händler vertraglich dazu verpflichtet, Ware anderswo nicht günstiger als im Amazon Marketplace anzubieten, prüft jetzt das Bundeskartellamt diese so genannte Preisparitätsklausel und befragt insgesamt 2400 Händler dazu.

Browserstreit: Microsoft will keine mündliche Anhörung

Im Streit mit der EU-Kommission um die Anzeige der Browserauswahlbox in Windows 7 verzichtet Microsoft auf eine mündliche Anhörung, nachdem sich der Konzern bereits schriftlich zu den Vorwürfen aus Brüssel geäußert und hat. Den Verstoß an sich hat Microsoft schon im Juli vergangenen Jahres zugegeben.

Google-Suche weiter unter Beobachtung der EU

Um einem Kartellverfahren zu entgehen, muss Google offenbar die Präsentation von eigenen Diensten wie Maps, Shopping und Flugdaten auf den Ergebnisseiten ändern. Das sagte EU-Kommissar Joaquín Almunia gegenüber der Financial Times.

Schonfrist für Google im US-Kartellstreit

Die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) verschiebt Entscheidung im Kartellstreit mit Google angeblich auf 2013. Ursprünglich wollte die FTC ihre Entscheidung noch vor Weihnachten bekannt geben. Google kann nun weiterhin hoffen, den Streit ohne eine formelle Vereinbarung beilegen zu können. Die EU berichtet derweil ebenfalls von Fortschritten bei den Gesprächen mit Google.

Ermittlungen gegen Google – USA und EU an einem Tisch

Der Vorsitzende der US-Handelsbehörde Federal Trade Commission Jon Leibowitz wird sich in dieser Woche mit EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia treffen. Beide prüfen mögliche Kartellverstöße Googles. Es geht um den Umgang mit FRAND-Patenten und die Darstellung von Suchergebnissen.

Google-CEO schaltet sich angeblich persönlich in Kartellstreit ein

Google-Chef Larry Page hat sich nach US-Medienberichten persönlich in die Verhandlungen zwischen dem Internetkonzern und den US-Wettbewerbshüter eingeschaltet. Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg hat sich Page in Washington mit Vertretern der US-Handelsaufsicht FTC getroffen. Die Behörde steht kurz vor dem Abschluss einer Untersuchung über die Geschäftspraktiken des Internetkonzerns.

US-Regierung erwägt Kartellklage gegen Google

Die US-Handelsaufsicht Federal Trade Commission (FTC) empfiehlt der US-Regierung angeblich, rechtliche Schritte gegen Google einzuleiten. Ein 100 Seiten starker Untersuchungsbericht soll ergeben haben, dass das Unternehmen seine dominante Stellung im Suchmarkt angeblich gegen seine Konkurrenten einsetzt. Das berichten übereinstimmend mehrere US-Medien.

SAP: Kartellbehörden winken Ariba-Übernahme durch

Nachdem die US-Kartellbehörde zunächst eine genauere Prüfung der Übernahme gefordert hatte, ist der Weg für den Kauf des Cloud-Spezialisten jetzt offenbar frei. Mit dem Kauf von Ariba kann sich SAP vor Oracle einen wichtigen strategischen Anbieter sichern.