Politik

US-Verteidigungsminister Ashton Carter gibt die Ergebnisse des Wettbewerbs "Hack the Pentagon" bekannt (Bild: DoD).

Hack the Pentagon: Teilnehmer finden 138 Schwachstellen

Bei dem zwischen dem 18. April und dem 12. Mai veranstalteten Hackerwettbewerb “Hack the Pentagon” handelte es sich um ein Pilotprogramm. Es kostete insgesamt 150.000 Dollar. US-Verteidigungsminister Carter hat jetzt die Ergebnisse offiziell bekannt gegeben. Die Bandbreite der an “ethische Hacker” ausgezahlten Prämien reichte von 100 bis hin zu 15.000 Dollar.

IEdward Snwoden (Bild: Deutsche Messe).

Whistleblower Edward Snowden ein russischer Agent?

Hans-Georg Maaßen, Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, hält den Whistleblower Edward Snowden für einen russischen Agenten. Er vermutet eine Zusammenarbeit mit SWR oder FSB. Es gebe “durchaus erfolgreiche Desinformationskampagnen” der russischen Geheimdienste, die auf eine Zusammenarbeit hindeuteten. Seine Behörde könne die Vorwürfe allerdings nicht belegen.

(Bild: Shutterstock / Ensuper)

Grüne fordern bei mangelhaftem Internetanschluß Bußgeld für Anbieter

Einen entsprechenden Antrag will die Partei in den nächsten Tagen in den Bundestag einbringen. Sie beruft sich auf eigene Test sowie Erhebungen der Bundesnetzagentur von 2010 und 2013. Künftig sollen Anbieter eine Mindestgeschwindigkeit angeben müssen, die bei 90 Prozent der beworbenen Maximalgeschwindigkeit liegt.

EuGH (Bild: Europäischer Gerichtshof)

EU-Generalanwalt: kein generelles Speicherverbot für Webseitenbetreiber

Im Verfahren zwischen dem Piraten-Politiker Patrick Breyer und der Bundesregierung geht es auch darum, ob IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Bundeseinrichtungen speichern sie nach Besuch ihrer Webseiten über den Nutzungsvorgang hinaus zusammen mit Namen abgerufener Dateien und Seiten, in Suchfelder eingegebener Begriffe sowie dem Zeitpunkt des Abrufs.

Datenschutz (Bild: Shutterstock)

Provider reicht Klage gegen Vorratsdatenspeicherung ein

Damit soll unter anderem geklärt werden, ob die verlangte anlasslose Datenspeicherung mit EU-Recht vereinbar ist. Außer der Sorge um die Grundrechte treibt die Provider auch die Furcht vor Kosten in Höhe von 600 Millionen Euro um. Zu einer Verfassungsbeschwerde soll es noch im Mai Neuigkeiten geben.

Patente (Bild: Shutterstock/Olivier Le Moal)schließen

Einheitliches Patentgericht würde Probleme für mittelständische Softwareentwickler festschreiben

Der Auffassung ist zumindest der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi), der zahlreiche mittelständische Softwareanbieter vertritt. Das Übereinkommen ermögliche es, das Firmen selbst dann für eine vermeintliche Patentverletzung verurteilt werden, wenn gar nicht klar ist, ob das Patent überhaupt zu Recht erteilt wurde. Das wiederum sei bei der Hälfte der Softwarepatente nicht der Fall

Automatisiertes Fahren (Bild: Shutterstock)

Gesetzgeber schafft erste Grundlagen für autonomes Fahren

Der von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt vorgelegte Gesetzentwurf zur Umsetzung des geänderten “Wiener Übereinkommens über den Straßenverkehr” wurde gestern vom Bundeskabinett beschlossen. Insbesondere werde damit Haftungsfragen beim Einsatz automatisierter Fahrsysteme geschaffen. Der Fahrer muss immer noch jederzeit eingreifen können und bleibt verantwortlich.

Deutscher Reichstag/Bundestag in Berlin. (Bild: Andre Borbe)

Kritik am Entwurf zum IT-Sicherheitsgesetz

Die Politik fordert eine Art Gurtpflicht für die Betreiber von kritischen IT-Infrastrukturen. Doch kritisieren Verbände die Haltung der Politik, die zwar eine Meldepflicht für Sicherheitsvorfälle in der IT vorschreiben will, das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik von dieser Verpflichtung jedoch ausnimmt. So sei kein durchgängiger Schutz möglich.

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ICANN nicht mehr unter US-Kontrolle

Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) ist offenbar bemüht das verloren gegangene Vertrauen in das Internet von Verbrauchern und Unternehmen wieder herzustellen.

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EU-Parlament will SWIFT aussetzen

Das Finanzdatenabkommen SWIFT wurde bereits vor der Einführung als Möglichkeit zur Wirtschaftspionage kritisiert. Jetzt will das EU-Parlament die Weitergabe von Bankdaten an die USA stoppen.