Spionage

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No-Spy-Erlass: Bitkom mahnt Nachbesserungen an

Im Grundsatz begrüßt der Hightechverband jedoch den Entwurf des Bundesinnenministeriums. Bitkom-Präsident Dieter Kempf bemängelt in einer Stellungnahme allerdings etwa noch zu viele Unklarheiten. Unter anderem soll der No-Spy-Entwurf Bieterfirmen bei öffentlichen Ausschreibungen des Bundes zu dem Nachweis verpflichten, dass sie “rechtlich und tatsächlich in der Lage sind, vertrauliche Informationen vertraulich zu behandeln.”

“Internet-Feind” Blue Coat leitet interne Untersuchung ein

Das US-Sicherheitsunternehmen Blue Coat will seine Geschäftspraktiken überprüfen. Menschenrechtsorganisationen und Aktivisten hatten den Konzern immer wieder kritisiert, “Reporter ohne Grenzen” zählte Blue Coat zuletzt zu einem von fünf “Feinden des Internets”. Grund: Die Firma stelle ihre Überwachungstechnik in den Dienst autoritärer Regimes.

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Steigende Nachfrage nach abhörsicheren Smartphones

Durch Hacker-Angriffe und Geheimnisverrat gehen deutschen Unternehmen nach aktuellen Schätzungen allein im Mobilbereich jährlich etwa 4,2 Milliarden Euro verloren. Vor diesem Hintergrund arbeiten inzwischen immer mehr Anbieter an abhörsicheren Smartphones. Einige Geräte werden auf der CeBIT im März präsentiert.

New York Times: Alle Mitarbeiter-Passwörter gestohlen

Chinesische Hacker haben die Passwörter aller Mitarbeiter der New York Times gestohlen. Wie die Zeitung berichtet, begannen die Attacken vor rund vier Monaten. Auslöser war möglicherweise ein Bericht über das Vermögen der Familie von Premierminister Wen Jiabao.

Roter Oktober: Cyberspionage nach fünf Jahren aufgedeckt

Die russischen Sicherheitsexperten von Kaspersky haben eine Cyberspionage-Kampagne aufgedeckt, die sich seit mindestens fünf Jahren gegen Regierungseinrichtungen und diplomatische Einrichtungen richtet. In erster Linie seien Länder in Osteuropa und Zentralasien betroffen – doch die Angriffe hätten sich auch gegen Einrichtungen in Mitteleuropa und Nordamerika gerichtet. Deutschland war Teil der Infrastruktur.

USA dementieren Cyberangriff auf französische Regierung

Die Vereinigten Staaten haben kategorisch bestritten, an einer erfolgreichen Cyberattacke auf die französische Regierung beteiligt gewesen zu sein. Zuvor hatte das französische Nachrichtenmagazin L’Express eine solche Beteiligung nahegelegt. Experten zufolge weist die eingesetzte Spionagesoftware große Ähnlichkeit mit der Malware Flame auf.

Gehackte AppleIDs – auch Apple beteuert Unschuld

Laut Apple hat das FBI weder Informationen angefordert noch erhalten. Auch die US-Bundespolizei wies die Behauptung von AntiSec zurück, 12 Millionen iOS-Gerätekennungen und Nutzerdaten stammten vom Laptop eines FBI-Mitarbeiters.

Russland entwickelt eine eigene Android-Version

Das russische Verteidigungsministerium arbeitet offenbar an einer eigenen Variante des Google-Betriebssystems Android. Das Russian Mobile Operating System – kurz RoMOS – wurde auf der IFA in Berlin präsentiert, berichtet Engadget.com.

Angeblich 12 Millionen Apple-Datensätze beim FBI entdeckt

Eine Hackergruppe aus der AntiSec-Bewegung hat eine Million Apple-IDs veröffentlicht. Die Liste sei angeblich nur ein Auszug aus einer Datei mit 12 Millionen solcher Apple Unique Device Identifiers (UDIDs). Die Hacker wollen diese vom Notebook eines FBI-Angestellten entwendet haben.