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Rupert Murdoch: “Wir werden immer noch von Chinesen gehackt”

Nach dem Hackerangriff in der vergangenen Woche hat das Wall Street Journal Konsequenzen gezogen und die Computersysteme überholt. Doch offenbar gibt es weiter Schlupföcher in der Infrastruktur der renommierten US-Zeitung. Medienunternehmer und WSJ-Besitzer Rupert Murdoch berichtet von anhaltenden Hacker-Angriffen.

Hunderttausende Twitter-Konten gehackt

Twitter ist das Opfer eines Hackerangriffs geworden, bei dem offenbar die Daten von bis zu 250.000 Nutzern ausgespäht wurden. Laut Twitter wurden wahrscheinlich auch andere Firmen und Organisationen auf ähnliche Weise angegriffen.

New York Times: Alle Mitarbeiter-Passwörter gestohlen

Chinesische Hacker haben die Passwörter aller Mitarbeiter der New York Times gestohlen. Wie die Zeitung berichtet, begannen die Attacken vor rund vier Monaten. Auslöser war möglicherweise ein Bericht über das Vermögen der Familie von Premierminister Wen Jiabao.

Deutsche Telekom hat große Ziele in den USA

Die Telekom-Tochter T-Mobile USA soll zum drittgrößten Mobilfunkanbieter der USA aufsteigen. Das sagte T-Mobile-USA-Chef John Legere gegenüber der Tageszeitung “Die Welt”. Aktuell liegt das Unternehmen auf Platz vier hinter Verizon, AT&T und Sprint. Für die Aufholjagd verfolgt Legere eine bestimmte Strategie.

Aaron Swartz möglicherweise Wikileaks-Quelle

Der verstorbene Open-Access-Aktivist Aaron Swartz hatte offenbar nicht nur Wikileaks unterstützt, sondern ist offenbar auch mit Julian Assange in Verbindung gestanden, wie Wikileaks jetzt mitteilt.

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Star-Wars-Petition: US-Regierung baut keinen Todesstern

Diese Entscheidung der US-Regierung ist vor allem für Star-Wars-Fans eine große Enttäuschung: Die US-Regierung weigert sich, einen “Todesstern” zu bauen und hat damit eine entsprechende Online-Petition zurückgewiesen. Über 34.000 US-Bürger hatten sich darin für die Konstruktion eine solche Weltraum-Superwaffe ausgesprochen.

Google-Suche weiter unter Beobachtung der EU

Um einem Kartellverfahren zu entgehen, muss Google offenbar die Präsentation von eigenen Diensten wie Maps, Shopping und Flugdaten auf den Ergebnisseiten ändern. Das sagte EU-Kommissar Joaquín Almunia gegenüber der Financial Times.

App-Store-Klage: Amazon erringt Teilerfolg gegen Apple

Im Streit um den Markennamen “App Store” hat Amazon einen wichtigen Teilerfolg erzielt. Das zuständige US-Bezirksgericht hat Apples Vorwurf der irreführenden Werbung zurückgewiesen. Apple habe keine Beweise vorgelegt, dass Amazons Nutzung des Begriffs Verbraucher täuscht.

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Venture Capital: Drei Viertel wird verbrannt

Die Erfolgsgeschichten junger IT-Unternehmen aus dem kalifornischen Silicon Valley sind legendär – ebenso wie die viel bewunderte Risikolust amerikanischer Venture-Capital-Gesellschaften. Doch überstrahlt vom Erfolg einiger weniger, gehen im Silicon Valley Jahr für Jahr reihenweise Startups Pleite. Neueste Untersuchungen belegen, dass es weit aus mehr Versager als Erfolgreiche gibt.

Erneute Stuxnet-Attacke im Iran?

Der Computervirus Stuxnet ist angeblich wieder im Iran aktiv. Nach einem Bericht der iranischen Nachrichtenagentur Isna hat der Schädling erneut ein Kraftwerk und andere Industriesysteme im Iran angegriffen.

Instagram: Sammelklage wegen Nutzungsbedingungen

Die Änderung der Geschäftsbedingungen hat für den Online-Fotodienst juristische Konsequenzen. Instagram-Nutzerin Lucy Funes aus San Diego hat eine Sammelklage gegen die neuen Nutzungsbedingungen eingereicht.

Schonfrist für Google im US-Kartellstreit

Die US-Handelsbehörde Federal Trade Commission (FTC) verschiebt Entscheidung im Kartellstreit mit Google angeblich auf 2013. Ursprünglich wollte die FTC ihre Entscheidung noch vor Weihnachten bekannt geben. Google kann nun weiterhin hoffen, den Streit ohne eine formelle Vereinbarung beilegen zu können. Die EU berichtet derweil ebenfalls von Fortschritten bei den Gesprächen mit Google.