WhatsApp

Spionage Smartphone (Bild: Shutterstock/LovePHY)

Nein, die deutsche Polizei kann WhatsApp nicht hacken

Wenn es um Ermittlungsmaßnahmen und Technologie geht, schlagen die Wellen schnell hoch. Jeder will mitreden und Emotionen übertrumpfen in der Diskussion bald sachliche und technisch fundierte Argumente. Im Gastbeitrag für silicon.de macht F-Secure in Bezug auf die Quellen-TKÜ in Deutschland den technischen Fakten-Check.

Gerichtsurteil (Bild: Shutterstock)

Gericht: unbeaufsichtigte Smartphone-Nutzung erst ab 18

Generell sieht das Amtsgericht Bad Hersfeld eine Pflicht zur elterlichen Aufsicht und Kontrolle bei digitalen ‘smarten’ Medien. Eltern könnten sonst zum Beispiel wegen der rechtswidrigen Datenweitergabe von Adressen durch WhatsApp von Betroffenen abgemahnt werden. Diese Rechtsauffassung könnte eine Abmahnwelle ungeahnten Ausmaßes auslösen.

(Bild: Shutterstock/Cousin_Avi)

Bericht über Sicherheitsproblem: Experten stellen sich auf die Seite von WhatsApp

Die britische Zeitung The Guardian hatte unter Berufung auf Tobias Boelter, Experte für Kryptologie an der Berkeley-Universität, berichtet, dass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bei WhatsApp mangelhaft implementiert und dadurch angreifbar sei. Das Unternehmen hatte die Vorwürfe bereits zurückgewiesen. Jetzt bekommt es Unterstützung von Mitarbeiter von Google, Intel Security, Mozilla und Cloudflare.

WhatsApp (Bild: WhatsApp)

WhatsApp-Verschlüsselung: Anbieter und Entwickler wehren sich gegen Vorwürfe

Ein Kryptografieexperte der University of California in Berkeley hatte die Implementierung der sicheren Technologie des Entwicklers Open Whisper Systems als angreifbar bezeichnet. WhatsApp dementiert nun, dass es sich um eine von ihm eingebaute Hintertüre hanelt. Die gewählte Vorgehensweise sei erfoderlich, damit Nutzer offline erstellte Nachrichten nicht verlieren.

Ermittlungserfolg gegen Urheber von WhatsApp-Gerücht mit (Screenshot: silicon.de)

Berliner Polizei verhaftet Verfasser von Fake-News

Der Mann hatte am 23. Dezember per Audionachricht auf WhatsApp das Gerücht verbreitet, dass die Gefahr eines Anschlags auf ein Berliner Einkaufszentrum besteht. In der Berliner Bevölkerung, die noch unter dem Eindruck des Anschlag auf den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz stand, machte es rasch die Runde.

WhatsApp (Bild: WhatsApp)

Facebook darf Nutzerdaten von WhatsApp nicht verarbeiten

Das hat der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit per Verwaltungsanordnung bestimmt. Zuvor hatten Verbraucherschützer bereits eine Abmahnung verschickt und die EU-Wettbewerbskommisarin eine erneute Prüfung der Fusion angekündigt. Facebook-Chef Zuckerberg brach mit dem Datenabgleich ein vor zwei Jahren gegebenes Versprechen.

WhatsApp (Bild: WhatsApp)

WhatsApp unterliegt im Streit um AGB erneut

Auch das Kammergericht Berlin hat entschieden, dass es nicht ausreicht, Nutzungsbedingungen und Datenschutzhinweise auf Englisch bereitzuhalten. Sie müssen auf der Internetseite für deutsche Nutzer auch in deren Sprache zu finden sein. Das hält Klaus Müller, Vorstand des klagenden Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) für ein “wichtiges Signal an andere international handelnde Unternehmen.”