Worldcom-Schatzmeister vor Gericht

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Lügen haben kurze Beine …

Der gefeuerte Finanzchef des bankrotten TK-Konzerns Worldcom, Scott D. Sullivan, ist wegen Wertpapierbetrugs formell angeklagt worden. In der Klageschrift vor dem Distriktgericht in New York wird dem 40-jährigen vorgeworfen, der Börsen- und Wertpapieraufsicht (SEC) falsche Bilanzen vorgelegt zu haben.

Sullivan war am 1. August zusammen mit dem ehemaligen Leiter der Worldcom-Buchhaltung, David Myers, festgenommen und gegen Kaution wieder freigelassen worden. Worldcom hatte im Juli Falschbuchungen im Umfang von 7,2 Milliarden Dollar eingeräumt. Das Unternehmen beantragte daraufhin Gläubigerschutz.