Kommentar: Wer braucht 18 Trillionen Sandkörner?

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64-Bit für jedermann klingt gut, etwas damit anfangen können aber nur wenige.

Für den normalen PC-User ist 64-Bit erst mal nur Marketing-Geschwätz. Eine entsprechende Version von Office wird es erst in zwei bis drei Jahren geben. Eingeschworene Fans werden sich vermutlich trotzdem auf x64-Windows stürzen wie Geier auf Aas.

Unix-Server verlieren Marktführerschaft

Dabei hatte Microsoft vor zwei Jahren mit Windows 2003 Enterprise/Datacenter gehofft, sich vom 64-Bit-Kuchen ein Stück abzuschneiden. Doch viele IT-Manager trauten dem PC-Monopolisten nicht zu, mit seinen Systemen die nötige Skalierbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit zu bieten. Ob sie ihnen jetzt mehr trauen? Fraglich, bei all den Viren, die in den vergangenen Jahren wie Pilze aus dem Boden geschossen sind. “Das verdanken wir Microsoft”, schimpfen Unix-Vertreter.

Wenn es nach Gartner geht, könnte 2005 das Jahr werden, in dem Unix-Server ihre Marktführerschaft an x64-Windows-Pendants abgeben müssen. Einen 36-prozentigen Umsatzzuwachs kalkulieren die Analysten für das Microsoft-Produkt, 33 Prozent gestehen sie Unix zu, und Linux 11 Prozent.

Eines steht fest: Die Applikation ist der König! Dies sollten IT-Verantwortliche bei der Auswahl neuer Server-Hardware bedenken. Billig hin oder her.

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