Linux-Initiative für Versicherungen und Banken

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Die ‘VersiBa’-Kooperation soll vor allem mit gemeinsamen Support die letzten Bedenken der Finanzwelt gegen Linux aus dem Weg räumen.

So biete die Struktur AG, ein ISV, eine Lösung, mit der sich das Management von persönlichen Daten beispielsweise bei Abschlüssen von Versicherungen erleichtern lässt. Angaben zur Person, die noch durch eine Unterschrift des Versicherungsnehmers bestätigt werden müssen, werden noch zusätzlich als Barcode dargestellt. Demnach müssen die Daten nicht mehr manuell eingetippt werden, sondern lassen sich per Scanner erfassen. Auch hier, so betonte Gerner, sei wichtig, dass diese Anwendung in die Infrastruktur integriert werde – und das alles verbunden mit Services und Support, die die Anwender auch von proprietären Produkten gewohnt sind.

Für Service und Support haben die drei Hersteller Partner wie Bechtle, Computacenter, ProBusiness und Netzwerk ins Boot geholt. Zu der Initiative zählen sich neben Servern, Desktops und Speichersystemen auch die Betriebssysteme von Novell und Red Hat. Auch Terminal-Betriebssysteme wie Power Term und NX-Server sind mit im VersiBa-Portfolio enthalten. Derzeit werden noch Lösungen für den Börsenhandel von Reuters, JP Morgan und Algorithmics, sowie Kassensoftware für Geldautomaten vorbereitet. Weitere Informationen gibt es ab dem 13. April unter www.linux-versiba.de. Das Portal wird vom Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik der Universität Mannheim betreut.

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