Intels vPro schont Admins Turnschuh

Intel hat eine neue Marke für den professionellen Einsatz. Mit ‘vPro’ gekennzeichnete Desktops bieten zusätzliche Remote-Management-Funktionen. So kann der Admin etwa abgeschaltete PCs im Netz erkennen, aktualisieren oder booten.

Neben Treiber- und Energie-Mangement, hält vPro als Teil des Stable Image Platform Programms (SIPP), Images von Betriebssystemen bereit. Damit lassen sich Treiber und Betriebssysteme auch auf andere Rechner übertragen. Zudem garantiert Intel mit diesem Programm Plattformstabilität. Dadurch entfallen teilweise Kosten, die durch die Evaluierung von Soft- oder Hardware-Updates entstehen.

Hersteller wie Fujitsu Siemens, Hewlett-Packard, NEC, Lenovo und Acer bieten bereits Rechner mit vPro-Support an, oder werden in den kommenden Tagen entsprechende Modelle vorstellen. HPs vPro-Rechner etwa, werden rund 30 Euro mehr kosten und mit vorinstalliertem OpenView auf den Markt kommen, so ein HP-Mitarbeiter gegenüber silicon.de auf dem vPro-Launch im belgischen Kontich.

“Durch unsere Gespräche mit Kunden und Partnern können wir schon jetzt sagen, dass das Interesse am Markt stärker ist, als damals bei der Einführung der Centrino-Plattform”, sagte Richard Curren, Director Digital Enterprise Group Intel EMEA im Interview. “Wir gehen davon aus, dass bereits zum Ende des Jahres, eine signifikante Zahl von Anwendern auf vPro ist.”

Ab 2007 soll vPro auch für mobile Rechner verfügbar sein. “Ende 2007, Anfang 2008 wollen wir auch Server mit diesen Funktionen ausrüsten”, fügte Curren an. Ausgenommen sei hier der Itanium, der als RISC-Replacement bereits über eine Reihe von Management-Funktionen verfügt.