Web 2.0 statt Kundenbefragung

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Das Beratungshaus Detecon rät nun Unternehmen, so genannte Web-2.0-Features besser für ihre Kommunikation zu nutzen und klassische Instrumente wie zum Beispiel die Kundenbefragung mit eigenen Foren oder Gemeinschaften im Internet kostengünstig zu ergänzen.

Dennoch eignet sich nicht jedes Unternehmen für die Interaktion via Web. “Unternehmen sollten vorab genau analysieren, wie Internet-affin ihre Zielgruppe ist”, rät Miriam Mertens. Dazu kommt, dass die Web-Kommunikation nur dann funktioniert, wenn beide Seiten davon profitieren.

“Anreizsysteme, wie die Erlangung eines besonderen Kundenstatus oder Vergünstigungen für bestimmte Produkte, machen die Interaktion auch für den Kunden lohnenswert.”

Die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Kunden könne jedoch nur dann erfolgreich sein, wenn sie in der Strategie, der Organisation sowie in den Prozessen des Unternehmens verankert sei und durch ein Change Management begleitet werde, ergänzt Rolf Kuppler. Zudem sollten sich Unternehmen im Vorfeld rechtlich bei Fragen des Datenschutzes, der Nutzungsrechte sowie des geistigen Eigentums der Kunden absichern.

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