Deutsche kennen IP-TV nicht

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Das Fernsehen über Breitband-Internet (IP-TV) ist in Deutschland trotz hoher Marketingaufwendungen kaum bekannt. Über 50 Prozent der befragten Konsumenten haben von IP-TV noch nie gehört – wie aus einer Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) hervorgeht.

IP-TV müsse sich dabei nicht nur gegen etablierte Kanäle wie das Fernsehkabel, Satellit und den digitalen terrestrischen Empfang (DVB-T) durchsetzen, sondern konkurriere zunehmend mit Web-TV-Angeboten. Immer mehr Fernsehsender stellen ihr Programm zumindest teilweise als Stream oder Download kostenlos im Internet zur Verfügung, und die Begeisterung der Nutzer für YouTube und ähnliche Angebote sei ungebrochen. Zudem etablierten sich Portale wie Zatoo oder Joost, die die Verbreitung frei empfangbarer Fernsehprogramme über das Internet ermöglichen.

Dennoch sähen die Konsumenten in Web-TV keine ernsthafte Konkurrenz zu IP-TV. Rund die Hälfte (49 Prozent) der Befragten erwarte, dass IP-TV und Web-TV in Zukunft verschmelzen werden. Demgegenüber seien nur 8 Prozent der Ansicht, dass sich Web-TV gegen IP-TV durchsetzen wird.

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