ERP wie Office: Microsoft Dynamics AX 2009

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Die neue Software für Enterprise Ressource Planning (ERP) von Microsoft bietet Funktionen wie aus einem Guss, meint Forrester Research. ‘Dynamics AX 2009’ stellt sich als komplett integriertes nahtloses Interface dar. Reicht das, um gegen die Konkurrenz nicht zuletzt aus Walldorf zu punkten?

Für Ray Wang, Principal Analyst bei dem Marktforschungsunternehmen Forrester Research, steht die Integrationsleistung im Mittelpunkt. Microsoft habe hier einen guten Job gemacht. Bei der Vorgängerversion seien noch die einzelnen zu integrierenden Zukäufe aus den vergangenen fünf Jahren deutlich zu spüren gewesen, jetzt erhalte der Kunden tatsächlich eine komplett integrierte Lösung. Zudem sei sie vom Footprint her um einiges schmaler als vergleichbare Lösungen von SAP oder Oracle.

Das hat mit den Systemanforderungen der Lösung zu tun, die der neuen Dynamics AX ihren Namen gab: Axapta. Die branchenorientierte und auf den Mittelstand zugeschnittene ERP-Lösung wurde ursprünglich von Navision und Partner Damgaard entwickelt. Die fusionierten Firmen wurden 2002 von Microsoft gekauft. Der Redmonder Konzern integrierte die Lösung zunächst in das Portfolio ‘Business Solutions’ und startete den Integrationsprozess, den Forrester jetzt als beendet betrachtet.

Frühere Versionen des Axapta-Servers zeigten bereits die enge Partnerschaft mit Microsoft, denn der Server lief ausschließlich auf Windows 2000 und Windows 2003. Ab der Version 4.0 wurde Windows Server 2003 als zwingend vorausgesetzt. Als Datenbank darunter lässt Redmond neben Microsoft SQL Server auch Oracle-Datenbanken zu – allerdings waren bei AX 4 auf Oracle, wie es heißt, einzelne Funktionen wie die Datendurchsatzauswertung nicht ausführbar. Die neue Version 2009 wird sich ebenfalls am besten zusammen mit Microsoft-Umgebungen nutzen lassen, vermuten Anwender in Blogs.

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